Emden, 6 Mai 2008
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Zum vierten Mal wird im Rahmen des 19. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney der Volkswagen-Drehbuchpreis vergeben. Die Jury wählt aus 119 Drehbüchern mit aktuellen und unverfilmten Stoffen, deren Vielfalt alle Genres vom dramatischen Gegenwartstoff über Komödien, Krimis, Geschichtsdramen bis hin zu Fantasy, Abenteuer und Kinderfilm umfasst. Von einem Drittel der aktuell eingereichten Bücher sind die Stoffrechte bereits an eine Produktion vergeben oder optioniert.
Alle drei bisherigen preisgekrönten Drehbücher sind inzwischen verfilmt worden und werden beim 19. Internationalen Filmfest Emden-Norderney zu sehen sein.
„Up! Up! To The Sky“(Auszeichnung 2007) von Hardi Sturm kam im April ins Kino.
„Beautiful Bitch“ (Auszeichnung 2006) von Martin Theo Krieger läuft im Sommer an. "Unschuld“ (Auszeichnung 2005) von Kai Hafemeister feiert beim Festival seine Uraufführung.
Ute Bischoff, Leiterin der Nominierungskommission beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney, freute sich über eine Zunahme der Bewerbungen gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent. „Der Volkswagen Drehbuchpreis steht mit an der Spitze. Er setzt ein deutliches Signal für die Bedeutung guter Drehbücher für erfolgreiche Filmproduktionen.“ Auch Heike Lichte, Leiterin Public Relations bei Volkswagen, stellt mit dem Preis die Arbeit der Autorinnen und Autoren in den Mittelpunkt: „Volkswagen liegt am Herzen, dass neben vielen Film- und Regiepreisen auch die wichtige Arbeit guter Drehbuchschreiber einmal angemessen gewürdigt wird.“
Die Jury
Bis Ende Mai wird die in enger Zusammenarbeit mit dem Adolf-Grimme-Institut, Marl berufene Jury über die Nominierungen entscheiden. Dr. Ulrich Spies, Leiter des Referats Adolf-Grimme-Preis beim Grimme-Institut, hat mit der Publizistin Barbara Sichtermann, dem Regisseur und Drehbuchautor Stephan Wagner, dem Journalisten und Autor Felix Huby, sowie der Schauspielerin Julia Jäger namhafte Fachleute für die Jury gewinnen können.
Die Verleihung des Volkswagen Drehbuchpreises 2008 findet am Abend des 06. Juni im Rahmen des 19. Internationalen Filmfest Emden-Norderney (4. bis 11. Juni) statt.
Filmfest Emden-Norderney, Presse
Claudia Rische
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Pressemitteilung, 29.04.2008
Meer, Stars und hochkarätiges Kino – im ostfriesischen Emden und auf der Insel Norderney können Filmliebhaber Strand und Dünen mit cineastischen Genüssen verbinden. Bereits zum 19. Mal geht an der Nordsee eines der größten Filmfestivals des Nordens über die Leinwände.
Über 100 brandneue Filme erwarten vom 4. bis 11. Juni über 20.000 Zuschauer. Hier gibt es Tee mit Kluntje und Matjes, und die Schauspieler und Regisseure sitzen mitten im Publikum. Stars wie Maximilian Schell, Iris Berben, Sönke Wortmann, Wolfgang Petersen, Joachim Król und Hannelore Elsner waren schon beim entspanntesten Filmfestival Deutschlands zu Gast - beinahe ein Cannes an der Nordsee.
Geheimtipp für einen Kultur-Kurztrip ist die Festivalinsel Norderney. Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang oder einen Wellness-Tag im coolen Thalassozentrum „badehaus“ schreitet es sich hier ganz relaxt zur Filmpremiere ins rotplüschige Kurtheater. Am Festivalsamstag wird die Insel zusätzlich bevölkert von den Gästen aus Emden – nie ist die Dichte der Stars größer als an diesem Tag, an dem alle zum Dünentalk strömen.
Kinderfilme, Kurzfilmnacht und eine Schiffstour zur großen Preisverleihungsgala aufs Festland nach Emden stehen außerdem auf dem Programm. Alle möchten dabei sein, denn welche Filme die begehrten Preise gewinnen, entscheidet hier keine Jury, sondern per Stimmkarte das Kinopublikum. Eine fast familiäre Atmosphäre und ein Schuss Glamour, endlose Sandstrände und spannende Diskussionen im Kino sind die Zutaten für einen inspirierenden Kurzurlaub fernab von aller Alltagshektik.
Internationales Filmfest Emden-Norderney, 4. bis 11. Juni 2008
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Pressemitteilung, 19.3.2008
„Eine andere Liga“ gewann bereits 2005 den Berhard Wicki Preis
Der Emder Festivalsieger „Eine andere Liga“ von Buket Alakus wird in diesem Jahr mit einem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Dies gab das Adolf Grimme Institut heute (19.3.08 ) in Düsseldorf bekannt. Die Tragikomödie um eine leidenschaftliche Fußballerin, die an Brustkrebs erkrankt und langsam wieder ins Leben zurückfindet, wurde bereits 2005 beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney vom Publikum mit dem Bernhard Wicki Preis prämiert.
Die Produktion von ZDF/ARTE erhält den wichtigsten deutschen Fernsehpreis nach der TV-Erstausstrahlung im vergangenen Jahr. Der Preis geht an die Regisseurin Buket Alakus, sowie an Jan Berger (Buch) und die Darsteller Karoline Herfurth, Ken Duken und Thierry van Werveke. ‚„Eine andere Liga“ ist weder Brustkrebsdrama noch Fußballfilm, obwohl hier mit Karoline Herfurth eine Schauspielerin vor der Kamera steht, die wirklich kicken kann’, schreibt die Grimme-Jury in Ihrer Begründung. Die Emder Festivalleiter Rolf Eckard und Silke Santjer freuen sich mit den Preisträgern über ihren Erfolg.
Insgesamt zwölf Produktionen in drei Wettbewerbskontingenten – Fiktion, Information & Kultur sowie Unterhaltung – erhalten in diesem Jahr die begehrten Grimme-Preise. Der 44. Adolf-Grimme-Preis wird am 4. April 2008 in Marl verliehen.
Das Internationale Filmfest Emden-Norderney und der Adolf-Grimme-Preis arbeiten seit 2005 im Rahmen des Volkswagen Drehbuchpreises zusammen.

Ballade aus „Once“ bester Song, Auslandsoscar für „Die Fälscher“
25.2.2008
Emden/Los Angeles. Bei der gestrigen Oscar-Preisverleihung wurden gleich drei ehemalige Gäste des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney ausgezeichnet.
Den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann Stefan Ruzowitzky für sein KZ-Drama „Die Fälscher“. Mit seinen Filmen „Tempo“ und „Die Siebtelbauern“ war der österreichische Regisseur bereits zwei Mal zu Gast in Emden.
Mit Glen Hansard und Markéta Irglová gewannen die Publikuslieblinge des vergangenen Filmfestes 2007 den Oscar für den besten Filmsong. Die romantische Ballade „Falling Slowly“ aus dem irischen Film „Once“ überzeugte die Oscar-Juroren ebenso wie das Emder Publikum. Hansard und Irglová wurden in Emden mit dem Spezialpreis der Insel Norderney „Ein Schreibtisch am Meer“ ausgezeichnet.
Nachdem der Live-Auftritt von Hansard und Irglová bei der Preisverleihung des Filmfestes im Juni bereits die Zuschauer im Emder Neuen Theater begeisterte, traten die beiden gestern mit demselben Song während der Oscar-Zeremonie in Los Angeles auf. Der Film „Once“ feierte in Emden seine deutsche Erstaufführung und hat sich mittlerweile zum internationalen Arthouse-Hit entwickelt.
Die Emder Festivalmacher Rolf Eckard und Silke Santjer freuen sich mit den Gewinnern!
Weitere Informationen zum Festival finden Sie unter www.filmfest-emden.de .
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Sounds of Sand war großer Gewinner des Abends
Die Überraschung des Abends war der doppelte Preisträger „Sounds of Sand“ (Als der Wind den Sand berührte) von Marion Hänsel. Der Film überzeugte das Publikum voll und wurde sowohl mit dem Bernhard Wicki Preis als auch mit dem DGB Filmpreis ausgezeichnet.
Mit der Preisverleihungsgala wurde heute der Höhepunkt des 18. Internationalen Filmfest Emden gefeiert. Vier Filmpreise mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 29.000 Euro, sowie der Ehrenpreis des Festivals, vergeben von der Emder Hafenwirtschaft und „Ein Schreibtisch am Meer“ wurden in feierlichem Ambiente und ausverkauftem Haus vergeben. Lutz Stratmann, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Oberbürgermeister Alwin Brinkmann eröffneten die Gala im Neuen Theater in Emden und betonten die Bedeutung des Festivals für Region und Filmwelt. Ausverkaufte Kinosäle und sehr reger Zuspruch der Rahmenveranstaltungen sprechen für sich: das Publikum sucht und schätzt Qualität und Angebot des beliebten und auch international anerkannten Filmfestes.
Bernhard Wicki Preis
Nominiert für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Publikumspreis waren 17 Filme aus Großbritannien, Deutschland, Island, Belgien, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Irland.
Präsentatoren:
Thomas Ehrlich, Score Tankstellen- und Mineralöl-Handelsgesellschaft
Remmer Edzards, Stadtwerke Emden
Herbert Visser, Norderney
Preispatin: Elisabeth Wicki-Endriss
1. Preis (Euro 10.000 + Preissymbol Filmwelle - Neusilber auf Sandstein)
Sounds of Sand, Reg.: Marion Hänsel
2. Preis (Euro 3.000)
The Front Line, Reg.: David Gleeson
3. Preis (Euro 2.000)
Driving Lessons, Reg.: Jeremy Brock
DGB Filmpreis
Im 10 jährigen Jubiläumsjahr des DGB Filmpreis standen vier Filme im Wettbewerb um den mit 5.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Mit Arbeitslosigkeit, Bürgerkrieg und Klimawandel haben sich die Regisseurinnen und Regisseure intelligent und einfallsreich aktuellen Themen gewidmet. Der DGB-Filmpreis wurde überreicht mit dem Preissymbol „Die Sinne“, entworfen und gestaltet von Joern Schlund, Münster.
Präsentatoren:
Hartmut Tölle, DGB Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt
Wilfried Alberts, IG Metall Emden
Der Preis ging an:
Sounds of Sand, Reg.: Marion Hänsel
NDR Filmpreis für den Nachwuchs
Der NDR Filmpreis für den Nachwuchs wurde 2007 erstmals vergeben. Der mit 5.000€ dotierte Förderpreis geht an die Regie eines deutschen Erstlings- oder Zweitlings-Spielfilms. Sechs Filme hofften darauf die höchste Bewertung durch das Publikum zu erhalten.
Präsentatoren:
Martin Reckweg, Studioleiter NDR Oldenburg
Der Preis ging an:
Reine Geschmacksache, Reg.: Ingo Rasper
Der Ostfriesische Kurzfilmpreis
Am beliebten Wettbewerb um den Ostfriesischen Kurzfilmpreis nahmen neun Filme teil. Der Sieger des Kurzfilmwettbewerbs erhält den „Kamera-Ottifanten“ nach einem Entwurf von Otto Waalkes, sowie ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Zweiter und Dritter Platz sind mit 1000 Euro und 500 Euro dotiert.
Präsentatorin:
Signe Foetzki, Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse
Preispate: Thomas Heinze
1. Preis (Euro 2.500 + „Kamera-Ottifant“)
Drei Reisende, Reg.: Jan Thüring
2. Preis (Euro 1.000)
Mickey & Maria, Reg.: Steffen Reuter
3. Preis (Euro 500)
Good Kill, Reg.: Uwe Greiner
Der Gewinner Jan Thüring nahm bereits zum dritten Mal an dem Wettbewerb teil und konnte schon 2000 den ersten Platz für sich beanspruchen.
Sonderpreis: Ein Schreibtisch am Meer
Auch der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals, zwei Wochen „Kurzstipendium“ zur Projektentwicklung im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels Seesteg direkt am Strand von Norderney wurde wieder vergeben.
Präsentator: Jens Brune, Hotel Seesteg, Norderney
Der Preis ging an:
Glen Hansard und Markéta Irglová, Hauptdarsteller des Filmes „Once“
Ehrenpreis des Festivals
Sönke Wortmann als einer der erfolgreichsten Regisseure Deutschlands wurde heute mit dem Ehrenpreis des Festivals, vergeben von der Emder Hafenwirtschaft, geehrt. Der Preis wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben und von Dr. Jürgen Hinnendahl, Emder Hafenförderungsgesellschaft, und dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, überreicht.
Volkswagen Drehbuchpreis
Um den renommierten Volkswagen Drehbuchpreis wetteiferten 99 Autoren mit 82 Drehbüchern. Die Verleihung im Rahmen des 18. Internationalen Filmfestes Emden–Norderney fand bereits am Freitag, dem 15. Juni 2007 statt.
1. Preis (Euro 10.000)
„Up! Up! To the sky“ von Hardi Sturm, Berlin
2. Preis (Euro 1.000)
„Ich bin nicht aus Stein“ von Daphne Großmann, Berlin
3. Preis (Euro 1000)
„Das letzte Goldhamstergeheimnis“ von Ulrike Maria Hund, Bonn
Weitere Informationen und das vollständige Programm zum Internationalen Filmfest finden Sie unter www.filmfest-emden.de.
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PRESSEMITTEILUNG
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15. Juni 2007
Am Freitag, dem 15. Juni 2007 wurde im Rahmen des 18. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney zum dritten Mal der Volkswagen Drehbuchpreis verliehen.
Nach ausführlichen Diskussionen und Abwägung vieler unterschiedlicher Aspekte hat sich die hochrangige und in enger Zusammenarbeit mit dem Adolf Grimme Institut berufene Jury entschieden.
Der erste Preis in Höhe von Euro 10.000,00 geht an „Up! Up! Tothe sky“ von Hardi Sturm, Berlin. Je Euro 1.000,00 gehen an die anderen beiden Nominierten „Ich bin nicht aus Stein“ von Daphne Großmann, Berlin „Das letzte Goldhamstergeheimnis“ von Ulrike Maria Hund, Bonn
Der Volkswagen Drehbuchpreis gehört mit seinen insgesamt Euro 12.000,00 Preisgeld zu den höchstdotierten Drehbuchpreisen in Deutschland. „Wir sind stolz darauf, dass 4 der 6 bisher ausgezeichneten Drehbücher verfilmt wurden“, so Festivalleiter Rolf Eckard. „Dieser Preis hat etwas bewirkt und stellt inzwischen ein besonderes Markenzeichen dar.“ Die Volkswagen-Sprecherin Christiane Krebs-Hartmann bekräftigte bei der Verleihung im Emder „Klub zum guten Endzweck“, in Anwesenheit von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und
Kultur: „Die Jury hat einen „guten Riecher“ bewiesen. Der Erfolg der Preisträger zeigt, was für eine hohe Qualität die nominierten Drehbücher haben.“
Fotohinweis: Aktuelle Motive finden Sie ab dem 18. Juni 2007 ab 12 Uhr in derVolkswagen Pressedatenbank:
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11. Juni 2007 - Pressemitteilung als PDF
Aus 82 Drehbüchern hat die Jury ihre Favoriten gewählt. Es war nicht leicht aus der Vielfalt der Einreichungen eine Auswahl zu treffen. Von Psychothriller bis Heimatfilm, Liebeskomödie und Kinderfilm - alles war dabei. Die nominierten Stoffe spannen sich über die Genres: Tragische Komödie, Coming of Age und Kinder- und Familienfilm.
Nominiert wurden:
1. "Up! Up! To the sky" von Hardi Sturm aus Berlin
2. "Ich bin nicht aus Stein" von Daphne Großmann aus Berlin
3. "Das letzte Goldhamstergeheimnis" von Ulrike Maria Hund aus Bonn
Für die Nominierten bedeutet die Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von 1000€, der Gewinner des Volkswagen Drehbuchpreis 2007 wird mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000€ ausgestattet. Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Feierliche Preisverleihung des Volkswagen Drehbuchpreises
In feierlichem Rahmen werden die Gewinner des Volkswagen Drehbuchpreises beim 18. Internationalen Filmfest Emden 2007 bekannt gegeben. Schauspieler der Landesbühne Niedersachsen Nord erwecken in einer szenischen Lesung Passagen der nominierten Drehbücher zum Leben.
Preisverleihung Volkswagen Drehbuchpreis
Datum: 15. Juni 2007
Uhrzeit: 19:00
Ort: Klub zum guten Endzweck, Bollwerkstr. 47 - 26725 Emden
Weitere Informationen zum Festival erhalten Sie unter www.filmfest-emden.de
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7.6.2007 Pressemitteilung als pdf
Der DGB-Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme wird in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney verliehen. Mit diesem Publikumspreis in Höhe von 5.000 Euro fördert der DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt seit 1998 zusammen mit seinen Mitgliedsgewerkschaften Regisseurinnen und Regisseure, die sich intelligent und einfallsreich aktuellen gesellschaftlichen Themen widmen. „Arbeitslosigkeit, Diskriminierung oder Gewalt bewegen viele Menschen“, so DGB-Pressesprecherin Tina Kolbeck. „Mit unserem Publikumspreis fördern wir Regisseure, die diese Themen ins Kino und zu den Menschen bringen. Der Emder DGB-Preis ist bundesweit einzigartig. Wir sind stolz, dass es ihn schon zehn Jahre gibt.“
Das Preissymbol „Die Sinne“ wurde vom Münsteraner Künstler Joern Schlund entworfen. Es stellt die Sinne des Menschen dar, die beim Kinobesuch angesprochen sind und ist gleichzeitig auch ein Symbol für Kommunikation an sich.
1998 zunächst als Jurypreis in Höhe von 7.500 DM ins Leben gerufen, wird der DGB-Filmpreis seit 2002 vom Publikum per Stimmkarte vergeben. Die Verbindung zwischen Festival und Gewerkschaften lag nahe, da die Volkshochschule Emden als Veranstalterin des Festivals gemeinsam von der Stadt Emden und dem DGB Emden gegründet wurde.
„Ein Filmfestival hat auch eine politische Aufgabe zu erfüllen“, betonen die Festivalleiter Rolf Eckard und Silke Santjer. „Der DGB-Filmpreis lenkt die Aufmerksamkeit auf Filme zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, bereichert das Festivalprogramm um wichtige nationale und internationale Produktionen und initiiert immer wieder den Austausch zwischen Filmemachern, Publikum und Öffentlichkeit über Fragen, die uns alle angehen.“
Das Spektrum der Themen und Genres der bisherigen Preisträgerfilme ist breit gefächert. Der erste Gewinner, „The Scar“ (1998), ist eine Arbeitergeschichte aus den krisengeschüttelten britischen Bergbaugebieten. Themen aus der Arbeitswelt behandeln auch die Siegerfilme „Ressources Humaines“ (2001) und „Verlengd Weekend“ (2006). Die Sozialdramen „The Wooden Camera“ (2004) und „Bullet Boy“ (2005) setzen sich mit Jugendkriminalität in London und Kapstadt auseinander, während „The Day I Will Never Forget“ sich gegen die Genitalverstümmelung junger Afrikanerinnen wendet. „Titanic Town“ (1999) bezieht politisch Stellung gegen den Terror der IRA in Nordirland, und „“Oi! Warning“ (2000) und „Platzangst“ (2002) gegen rechte Gewalt in Deutschland.
Allein fünf der bisherigen neun Gewinnerfilme kommen aus Großbritannien, zwei aus Deutschland und je einer aus Frankreich und Belgien. Unter den Preisträgern sind weltbekannte Regisseure wie Roger Michell (der z.B. auch „Notting Hill“ mit Julia Roberts drehte) genauso wie junge Filmemacher, die in Emden mit ihren Erstlingswerken überzeugten.
Für den DGB-Filmpreis 2007 hat die Festivalleitung vier sehenswerte Filme nominiert, davon gleich zwei zum Thema Arbeit. In der Komödie „Der Letzte macht das Licht aus“ mit Jürgen Tarrach bereiten sich arbeitslose deutsche Handwerker auf ihren Einsatz als Gastarbeiter in Norwegen vor. Arbeitslosigkeit und ihre Folgen stehen auch im Zentrum der starbesetzten Tragikomödie „Du bist nicht allein“. In „Was am Ende zählt“ geht es um Jugendliche am Rande der Gesellschaft, und der belgische Wettbewerbsbeitrag „Sounds of Sand – Wenn der Wind den Sand berührt“ erzählt eine erschütternde Familiengeschichte über die Folgen von Klimawandel und Bürgerkrieg in Afrika. Außer Konkurrenz zeigt das Festival den argentinischen Film „La Demolición“ als deutsche Premiere – eine lakonische Komödie um einen Angestellten, der sich weigert, seinen Arbeitsplatz zu verlassen, obwohl seine Fabrik schon längst geschlossen ist.
Michael Kleinschmidt vom Kölner Institut für Kino und Filmkultur wird diese Filme beim DGB-Filmgespräch am 15. Juni um 15 Uhr im Grand Café in Emden vorstellen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmer erhalten eine Freikarte für eine Kinovorführung eines für den DGB-Preis nominierten Filmes.
Anlässlich des Jubiläums findet am 16. Juni um 16.30 Uhr im Emder Apollo-Kino die Premiere des argentinischen Films „La Demolición“ statt. Anschließend lädt der DGB zum Empfang „Blaue Stunde“ ins Kinofoyer.
Der DGB-Filmpreis 2007 wird dann bei der Gala am 17. Juni im Neuen Theater Emden an den neuen Preisträger überreicht werden.
Die prämierten Filme beim DGB Filmpreis seit 1998:
2006: Hans Herbots (B) Long Weekend
2005: Saul Dibb (UK) Bullet Boy
2004: Ntshavheni Wa Luruli (UK/F/SA) The Wooden Camera
2003: Kim Longinotto (UK) The Day I Will Never Forget
2002: Heike Schober/ René Zeuber (D) Platzangst
2001: Laurent Cantet (F) Ressources Humaines
2000: Dominik & Benjamin Reding (D) Oi! Warning
1999: Roger Michell (UK) Titanic Town
1998: Amber Films Collecitive (UK): The Scar
Weitere Informationen zum Festival, zum Programm und zum DGB-Filmpreis finden Sie unter www.filmfest-emden.de und www.niedersachsen.dgb.de.
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24. Mai 2007 Pressemitteilung als pdf
Die Wettbewerbsnominierungen des 18. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney stehen fest: Insgesamt 19 Spielfilme aus 11 Ländern gehen ins Rennen um die drei Langfilmpreise - den Bernhard Wicki Preis, den DGB Filmpreis und den erstmals vergebenen NDR-Filmpreis für den Nachwuchs. Um den Ostfriesischen Kurzfilmpreis bewerben sich 9 Filme aus 5 Ländern. Insgesamt werden an acht spannenden Festivaltagen 114 Filme aus 26 Ländern präsentiert. Davon sind 52 Produktionen abendfüllende Langfilme und 62 Kurzfilme. Eine große Anzahl der Filme sind deutsche Premieren, 19 Langfilme und 12 Kurzfilme werden in Emden erstmals zu sehen sein. Die Organisatoren um die Festivalleiter Rolf Eckard und Silke Santjer erwarten rund 20.000 Zuschauer.
Renommierte Filmgäste
Wieder werden etwa 70 Gäste nach Emden kommen. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Regisseure ihre Filme persönlich vorstellen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen; außerdem werden zahlreiche Darsteller erwartet. Aus Großbritannien haben bereits die Schauspielerinnen Lorraine Stanley und Georgia Groome ihre Flugtickets gebucht, aus Deutschland werden z.B. Michael Mendl, Edgar Selge, Jürgen Tarrach, Ralph Herforth, Christoph Bach, Thomas Heinze sowie der diesjährige Ehrengast Sönke Wortmann erwartet.
Eröffnungsfilm: Verstörung – und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki
Das Festival eröffnet am 13. Juni mit dem sehr persönlichen Dokumentarfilm der Regisseurin Elisabeth Wicki-Endriss. Der Film bewegt sich in einem ständigen Dialog mit der Zeitgeschichte, ist sowohl ein kultur- als auch filmgeschichtlicher Abriss und gleichzeitig eine poetische Liebeserklärung an den Menschen Bernhard Wicki. Das Multitalent Bernhard Wicki war ein großer Freund des Emder Festivals und dort insgesamt sieben Mal zu Gast - seit 1999 trägt der Festival-Hauptpreis seinen Namen.
Zur Kino-Erstaufführung von „Verstörung – und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki“ werden neben der Regisseurin Gäste und Wegbegleiter Bernhard Wickis anwesend sein.
T
hematische Schwerpunkte: Musikfilm und Afrika
Vier ausgewählte Musikfilme bilden in Emden einen Programmschwerpunkt. Von der verfilmten Mozart-Oper – Kenneth Branagh’s The Magic Flute – über die furiose Blechbläser-Komödie Gucha aus Serbien und Wild Romance, die filmische Lebensgeschichte des legendären niederländischen 70er-Jahre-Rockstars Hermann Brood, bis zum Singer-Songwriter-Musical Once mit der fantastischen irischen Band „The Frames“ spannt sich der filmisch-musikalische Bogen.
Ein weiterer thematischer Akzent liegt auf Filmen, die auf dem afrikanischen Kontinent gedreht wurden. Im Wettbewerb sind das bewegende Drama Sounds of Sand sowie der packende britisch-irische Thriller The Front Line zu sehen. Congo River und Bamako ergänzen die kleine Afrika-Reihe.
Programmschwerpunkte
New British and Irish Cinema
In der traditionellen Reihe des Festivals mit Filmen von den britischen Inseln finden sich in diesem Jahr preisgekrönte Produktionen wie Once, Publikumsliebling des Sundance Festivals, Blindsight, unter anderem auch Publikumspreis des Panorama/Berlinale und London to Brighton, der auf dem Filmfestival in Edinburgh den New Directors Filmpreis gewann. In der Komödie Driving Lessons ist Rupert Grint, Ron-Darsteller aus Harry-Potter, in seiner ersten „erwachsenen“ Rolle zu sehen. Freunde des britischen Humors dürfen sich außerdem freuen auf Colour Me Kubrick mit John Malkovich und die knallbunte schottisch-indische Kochkomödie Nina’s Heavenly Delights.
Neue deutsche Filme
Liebeswirren, Familiengeschichten und die Suche nach neuen Wegen – persönliche Mikrokosmen stehen im Zentrum vieler neuer deutscher Filme. In Yella will die Protagonistin ihr neues Leben um jeden Preis festhalten, in Theo, Agnes, Bibi und die Anderen sieht man einen Dietmar Bär, der sein Doppelleben lange Zeit gut vertuschen kann. Auch der allein erziehende Vater findet Eingang in den Kinosaal. Die NDR-Produktionen Väter, denn sie wissen nicht was sich tut der Regisseurin Hermine Huntgeburth und Ein Sommer mit Paul der Regisseurin Claudia Garde greifen Vater-Sohn Konflikte auf differenzierte Weise auf. Berliner Reigen interpretiert auf erfrischend-kurzweilige Art die fast gleichnamige Vorlage von Arthur Schnitzler um zehn erotische Intermezzi. Mit auf die Reise nimmt das Publikum der neue Film der Oi-Warning-Regisseure Dominik und Benjamin Reding Für den unbekannten Hund – er spielt im Milieu der Handwerksburschen auf der „Walz“ und präsentiert den bekannten Rapper „Ferris MC“ in einer Hauptrolle. Auf große Fahrt gehen auch Dorte und Julia in der frischen Dokumentation Seemannsbräute - der Film über zwei junge Frauen in der Männerwelt eines Containerschiffs feiert in der Seehafenstadt Emden seine Uraufführung.
Internationale Reihe
Über den ganzen Globus spannen sich die Geschichten der Filme. In Khadak werden Nomaden der Mongolei mit einem Trick zur Sesshaftigkeit gedrängt. Cold Trail ist ein Thriller vor der atemberaubenden Kulisse Islands. Die Töchter des chinesischen Gärtners erzählt in poetischen Bildern die Geschichte einer verbotenen Frauenliebe im China der 80er Jahre, und Armin beschäftigt sich subtil und nicht ohne Komik mit den Auswirkungen des Bosnien-Krieges.
Besondere Ehrung für Sönke Wortmann
Das diesjährige Porträt ist dem Regisseur Sönke Wortmann gewidmet, der mit sieben Filmen auf dem Festival vertreten sein wird. Eine kleine Entdeckung sind seine frühen Kurzfilme Drei D und Fotofinish. In seinen Filmen Kleine Haie und Allein unter Frauen leben die frühen 90er Jahre wieder auf, und auch der große Erfolgsfilm von 2003 darf im Programm nicht fehlen: Das Wunder von Bern. Der bereits vielfach ausgezeichnete Regisseur wird auf Norderney und in Emden zu Gast sein und mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet.
Special Judi Dench
Der Grande Dame des britischen Kinos widmet das Festival eine Sonderreihe mit fünf Filmen. So gibt es ein Wiedersehen mit Judi Dench als Königin Victoria in Ihre Majestät Mrs. Brown, als an Alzheimer erkrankte Schrifstellerin in Iris und oder als spleenige Lady Arabella in Tee mit Mussolini. Ihr aktueller Film Notes on a Scandal darf ebenso wenig fehlen wie Shakespeare in Love, denn für ihren achtminütigen Auftritt als Königin Elisabeth I. gewann Judi Dench 1998 den Oscar.
Kinderfilme und Schulveranstaltungen
Für die jüngsten Kinozuschauer sind fünf neue Filme im Programm. Im Rahmen eigener Schulvorstellungen machen viele Schulklassen während des Festivals das Kino zum Klassenzimmer, sehen sich Filme an und sprechen mit Regisseuren und Schauspielern.
Kurzfilme
Herzstück des Kurzfilmprogramms ist der abendfüllende Kurzfilmwettbewerb, bei dem das Publikum aus neun Spiel- und Animationsfilme unter 20 Minuten seinen Favoriten küren wird. Die Regisseure des Kurzfilmwettbewerbs kommen nach Ostfriesland und bilden während des Festivals eine Art Reisegruppe, die gemeinsam zuerst auf Norderney und dann in Emden ihre Filme präsentiert. Und manche kommen wieder: Jan Thüring, Gewinner des Ostfriesischen Kurzfilmpreises 2000, ist mit seinem neuen Film „3 Reisende“ bereits zum dritten Mal für den Wettbewerb ausgewählt worden.
Sieben weitere Kurzfilmprogramme werden in Emden zu sehen sein, darunter ein Programm mit Abschlussfilmen der Hamburg Media School und eines mit digitalen Produktionen vom Internationalen Videofestival Bochum.
Preise
Auf der großen Galaveranstaltung am Sonntag werden gleich mehrere Preise vergeben. Neben dem mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Bernhard Wicki Preis sind das der DGB-Filmpreis, der Ostfriesische Kurzfilmpreis, der NDR-Filmpreis für den Nachwuchs und der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals: „Ein Schreibtisch am Meer“.
Er besteht aus Ruhe, Meeresrauschen, Strandspaziergängen und einer einmaligen Arbeitsumgebung - zwei Wochen „Kurzstipendium“ zur Projektentwicklung im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels Seesteg direkt am Strand von Norderney.
Der Volkswagendrehbuchpreis, der bereits auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, wird bereits am Freitag verliehen.
Veranstaltungen
Kein Festival ohne Gala und Events - die Seehafenstadt Emden und die Filmfestinsel Norderney bieten das passende Ambiente für spannende, unterhaltsame und glanzvolle Veranstaltungen:
- Festivaleröffnung, Mittwoch, 13.Juni
- Mitternachtstalk im Grand Café, Donnerstag 14. Juni bis Samstag
16. Juni
- DGB Filmgespräch, Freitag 15. Juni
- Preisverleihung Volkswagen Drehbuchpreis, Freitag 15. Juni
- Dünentalk auf Norderney, Samstag, 16. Juni
- Preisverleihung Filmpreise und Ehrenpreis, Sonntag 17. Juni
Neue Spielorte
Neben den Haupt- und Wettbewerbsspielorten Emden und Norderney weitet das Festival in diesem Jahr sein Programm auf weitere ostfriesische Städte aus. In Aurich und erstmals auch in Norden und Leer werden in der Zeit vom 18. – 20. Juni Höhepunkte des Festivalprogramms gezeigt.
Akkreditierungsunterlagen und weitere Informationen zu den einzelnen Reihen und zum Festival finden Sie im Internet unter: www.filmfest-emden.de.
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Sponsoren und Partner
Das Festival dankt seinen Förderern und Sponsoren:
Stadt Emden - Insel Norderney – nordmedia - Niedersächsische Lottostiftung - Volkswagen AG - Stadtwerke Emden - Volksbanken/Raiffeisenbanken - Ostfriesische Volksbank – Sparkasse Emden - Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse - DGB Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt - Score Tankstellen- und Mineralöl-Handelsgesellschaft - Emder Hafenförderungsgesellschaft e.V.
Festivalhotel: Parkhotel Upstalsboom Emden
Kooperationspartner: NDR Niedersachsen 19:30 Das Magazin
Medienpartner: Nordwestradio
BARD Emden Energy, Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, Kinobetriebe Muckli, Cinestar – Der Filmpalast, Wagenaar Projekt- und Medienkontor, DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen- Sachsen-Anhalt und DGB Region Ostfriesland/Nördliches Emsland, IG Metall Emden und Leer, Arbeit und Leben Niedersachsen, Gewerkschaft NGG Niedersachsen, Gewerkschaft transnet, GdP Niedersachsen, GEW Niedersachsen und Weser-Ems, IG BCE Bezirk Nord und Oldenburg, ver.di Niedersachsen/Bremen und Weser-Ems
Veranstalter: Volkshochschule Emden e. V.
15. Mai 2007 Pressemitteilung als pdf
Die Seehafenstadt Emden und die Nordseeinsel Norderney bereiten sich auf das niedersächsische Kinoereignis am Meer vor: vom 13.-20. Juni 2007 steht Ostfriesland wieder ganz im Zeichen des Films. Neben den sehr gut etablierten Reihen eines anspruchsvollen nordwesteuropäischen und britischen Kinos werden in diesem Jahr insgesamt 19 deutsche Erstaufführungen präsentiert.
Darunter sind z. B. aus Deutschland der neue Film der "Oi-Warning"-Regisseure Dominik und Benjamin Reding Für den unbekannten Hund, aus den Niederlanden der Musikfilm "Wild Romance" über Herman Brood, aus Irland der Gewinner des Sundance-Publikumspreises "Once" von John Carney sowie aus Großbritannien der Opernfilm "The Magic Flute" von Kenneth Branagh und die Hochstaplerkomödie "Colour Me Kubrick".
Eröffnungsfilm
Der Film "Verstörung – und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki" eröffnet das 18. Internationale Filmfest Emden-Norderney.
Die Regisseurin Elisabeth Wicki-Endriss erzählt in sehr persönlichen Erinnerungsstücken von Leben und Werk ihres Ehemanns Bernhard Wicki. Der Film bewegt sich in einem ständigen Dialog mit der Zeitgeschichte, ist sowohl ein kultur- als auch filmgeschichtlicher Abriss und gleichzeitig eine poetische Liebeserklärung an den Menschen Bernhard Wicki. Zur Kino-Erstaufführung von Verstörung – und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki werden neben der Regisseurin Gäste und Wegbegleiter Bernhard Wickis anwesend sein.
Besondere Ehrung für Sönke Wortmann
Das diesjährige Porträt ist dem Regisseur Sönke Wortmann gewidmet, der für nach seinen charmanten und witzigen Komödien zuletzt mit dem Drama „Das Wunder von Bern“ und der WM-Dokumentation „Deutschland – Ein Sommermärchen“ sein besonderes Können auch in anderen Genres bewiesen hat. Der bereits vielfach ausgezeichnete Regisseur wird als Gast des Festivals an den Standorten Norderney und Emden zu der ihm gewidmeten Filmreihe anwesend sein und für Diskussionen und Pressegespräche zur Verfügung stehen.
Special Judi Dench
Eine weitere Sonderreihe ist der britischen Schauspielerin Judi Dench gewidmet, die mit „Notes on a Scandal“ auf der Berlinale in aller Munde war.
Preisgelder
Bei den Filmwettbewerben werden in Emden insgesamt Preisgelder in Höhe von 29.000 Euro vergeben. Dabei entscheidet das Publikum über die Gewinner. Der mit 12.000 Euro dotierte Volkswagen Drehbuchpreis wird durch eine in enger Zusammenarbeit mit dem Adolf-Grimme-Institut berufene Fachjury vergeben.
Veranstaltungen
Wie in jedem Jahr kommen rund 70 Gäste nach Emden, die Ihre Filme persönlich vorstellen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen möchten. Treffpunkte sind neben den Kinos der Mitternachtstalk im Emder Grand-Café, die Verleihung des Volkswagen Drehbuchpreises im historischen „Klub zum guten Endzweck“, sowie die festlichen Galaveranstaltungen zur Eröffnung und zur Filmpreisverleihung im Neuen Theater.
Neue Spielorte
Neben den Haupt- und Wettbewerbsspielorten Emden und Norderney weitet das Festival in diesem Jahr sein Programm auf weitere ostfriesische Städte aus. Neben Aurich werden erstmals auch in Norden und Leer in der Zeit vom 18. – 20. Juni Höhepunkte des Festivalprogramms gezeigt.
Das vollständige Filmprogramm wird am 25. Mai unter www.filmfest-emden.de veröffentlicht. Akkreditierungen können ab sofort bis zum 31. Mai 2007 beantragt werden – die Formulare finden Sie ebenfalls im Internet.
8. Mai 2007
82 Drehbücher von 99 Autoren wurden im dritten Jahr des Volkswagen Drehbuchpreises beim Filmfest Emden eingereicht. Seit der Erstausschreibung 2005 kann dieser Wettbewerb damit bereits auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückblicken: Rund 300 Autoren haben sich mit bisher 329 unverfilmten Drehbüchern um den Preis beworben.
Der mit 12.000 Euro dotierte Preis ist für die Autoren zu einer wichtigen
Auszeichnung geworden. Die 2005 und 2006 mit dem Volkswagen Drehbuchpreis ausgezeichneten Bücher Unschuld (Kai Hafemeister) und Beautiful Bitch (Martin Theo Krieger) wurden inzwischen realisiert und kommen in den nächsten Monaten ins Kino.Ins Rennen um diesen Preis gehen Drehbücher für einen abendfüllenden Spielfilm in deutscher Sprache. Diese dürfen nicht älter als ein Jahr sein. Dabei reicht das Spektrum von dramatischen
Gegenwartsstoffen, Komödien und Thrillern bis hin zu Kinderfilmen,
historischen Dramen und Animationsfilmen.
Von 30% der aktuell eingereichten Drehbücher sind die Stoffrechte bereits
an eine Produktion vergeben.
Jury
Für die Jury, die in enger Zusammenarbeit mit dem Adolf Grimme Institut berufen wurde, konnten fünf Mitglieder gewonnen werden. Alle sind aktiv dem deutschen Filmschaffen verbunden.
Dr. Ulrich Spies, Leiter des Adolf Grimme Preis des Adolf Grimme Institut, übernimmt die Jurykoordination.
Barbara Sichtermann arbeitet als freie Publizistin und Schriftstellerin. Sie ist bekannt für ihre eigenwilligen und undogmatischen Sachbuchveröffentlichungen z.B. über die Entwicklung des deutschen Fernsehens.
Andreas Kleinert, Regisseur und Drehbuchautor, war mit seinen Filmen auf allen großen internationalen A-Filmfestivals (Cannes, Venedig, Locarno, San Sebastian u.v.m.) zu sehen und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Ellen Winn-Wendl ist unter anderem als Koproduzentin des Films "Before Sunrise" und als Vorstandsvorsitzende von éQuinoxe Germany bekannt. éQuinoxe Germany ist Teil einer internationalen Organisation und bietet Seminare und Workshops für deutsche Filmschaffende.
Susanne Schneider zeichnet sich als Drehbuchautorin für Filme wie "Solo für Klarinette" verantwortlich und arbeitet als Dozentin an der Filmakademie Baden-Württemberg.
Preisverleihung
Das 18. Internationale Filmfest Emden findet vom 13. bis 20. Juni 2007 statt. Die Preisträger des Drehbuchpreises werden im Rahmen des Filmfests in einer feierlichen Abendveranstaltung am Freitag, 15. Juni 2007 im historischen Klub zum guten Endzweck in Emden bekannt gegeben.
Kontakt:
Internationales Filmfest Emden
Claudia Rische
Pressebetreuung
Tel: 030-61307934
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claudia-rische-pr.de
Volkswagen Kommunikation
Christiane Krebs-Hartmann
Leitung Public Relations
Tel. 05361 - 9 25 49 1
Fax. 05361 - 9 22 09 0
christiane.krebs-hartmann@
volkswagen.de