Mit mehr als 600 Gästen war die große Preisverleihungsgala des Internationalen Filmfest Emden-Norderney komplett ausverkauft. Die Moderatoren Hilke Theessen und Thomas Heinze präsentierten die Gewinner der Filmpreise mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 31.500 Euro.
Niedersachsens Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka, die der Preisverleihung beiwohnte, unterstrich: "Weltoffen, qualitativ hochwertig und handfest statt roter Teppich: Das beschreibt kurz und knapp, was den Charme des Internationalen Filmfests Emden-Norderney ausmacht. Dass Sie zudem das Publikum in die Verleihung der Preise einbinden, zeigt, wie wichtig Ihnen die Meinung ihrer Festivalbesucher ist. Kein Wunder also, dass nicht nur Cineasten, sondern ganz unterschiedliche Menschen jedes Jahr mit Begeisterung dabei sind"
Bernhard Wicki Preis
Nominiert für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Publikumspreis waren 14 Filme aus Großbritannien, Deutschland, Irland, Niederlande, Belgien und Norwegen.
Preispatin: Elisabeth Wicki-Endriss
Preissponsoren: Herbert Visser, Norderney; Remmer Edzards, Stadtwerke Emden; Thomas Ehrlich, Score
1. Preis (Euro 10.000)
"Themba" Reg.: Stefanie Sycholt
2. Preis (Euro 3.000)
"De Storm", Reg.: Ben Sombogaart
3. Preis (Euro 2.000)
„De Hel van `63”, Reg.: Steven de Jong
DGB Filmpreis
Vier Filme standen im Wettbewerb um den mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Die Themen der nominierten Filme reichen von modernen Arbeitsbedingungen und Globalisierung über soziale Ungleichheit bis zum Widerstand gegen den Faschismus.
Preispate: Hartmut Tölle
Der Preis ging an:
"Themba" Reg.: Stefanie Sycholt
NDR Filmpreis für den Nachwuchs
Ausgezeichnet mit dem NDR Filmpreis für den Nachwuchs wird die Regie eines deutschen Erstlings- oder Zweitlings-Spielfilms. Fünf Filme hofften darauf die höchste Bewertung durch das Publikum zu erhalten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Präsentator:
Thomas von Bötticher, Redaktionsleiter NDR
Der Preis ging an:
„Renn, wenn Du kannst”, Reg.: Dietrich Brüggemann
Ostfriesischer Kurzfilmpreis der VGH
Zehn Produktionen aus ganz Nordwesteuropa gingen ins Rennen um den begehrten "Kamera-Ottifanten" Der Sieger des Kurzfilmwettbewerbs erhält den neben dem von Otto Walkes entworfenen Kamera-Ottifanten ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Zweiter und Dritter Platz sind mit 1000 Euro und 500 Euro dotiert. Preisstifter und Partner des Kurzfilmwettbewerbes ist erstmals die VGH Landesdirektion Ostfriesland.
Preispate: Lothar Streblau, VGH-Regionaldirektor
1. Preis (Euro 2.500 + Kamera-Ottifant )
"Val dood", Reg.: Arne Toonen
2. Preis (Euro 1.000)
"Min Papa av Papp", Reg.: Siri Rutlin
3. Preis (Euro 500)
"Vaderdag", Reg.: Froukje Tan
EZetera Filmpreis
Nach der hervorragenden Resonanz des letzten Jahres wird nun zum zweiten Mal. der „EZetera“ Filmpreis vergeben. Eine Jugendjury legt die Gewinner des von der Emder Zeitung gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Preis „EZetera“ für den besten Film aus Sicht Jugendlicher und junger Erwachsener fest.
Preissponsor: Emder Zeitung
Der Preis ging an:
Jacob Matschenz und Burat Yigit, Hauptdarsteller des Films „Bis aufs Blut“ von Oliver Kienle
Sonderpreis: Ein Schreibtisch am Meer
Auch der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals, zwei Wochen Kurzstipendium zur Projektentwicklung im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels Seesteg direkt am Strand von Norderney wurde wieder vergeben.
Preissponsor: Hotel Seesteg, Norderney
Der Preis ging an:
Ken Duken, Gast der diesjährigen Porträtreihe
Drehbuchpreis
Aus 72 anonym eingereichten Drehbüchern wurde am Freitag, 4. Juni, zum sechsten Mal der Gewinner des Drehbuchpreises ermittelt. Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Preissponsor: Seehafenspedition Jakob Weets
Emder Drehbuchpreis 2010 (Euro 10.000)
„Der Käfersommer" von Agnes Schruf, Berlin
Nominierungen (Euro 1.000)
„Gar nicht lange her" von Stephan Wagner, Berlin
„Vergissmeinnicht" von Leonie Hartmann, Berlin.
Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney, sowie Bildmaterialien zu den Preisträgern finden Sie unter www.filmfest-emden.de. Weiterhin bekommen Sie ständig News zum Festival auf www.facebook.com/filmfestemden
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de
Der von der Seehafenspedition Jakob Weets geförderte Drehbuchpreis des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney ist mit insgesamt 12.000 Euro Preisgeld eine der höchstdotierten Drehbuchauszeichnungen Deutschlands. Am Freitag, 4. Juni 2010, wurde er in Emden zum sechsten Mal verliehen.
Die vom Adolf Grimme Institut berufene Jury, bestehend aus Drehbuchautorin Katrin Bühlig, Schauspieler und Regisseur Ken Duken, Schauspielerin Bernadette Heerwagen, Journalist und Kritiker Thomas Thieringer, sowie Jurykoordinator Dr. Ulrich Spies vom Adolf-Grimme-Preis, ermittelte den Gewinner aus insgesamt 72 anonym eingereichten Drehbüchern.
Preisträger
Der Emder Drehbuchpreis 2010 in Höhe von 10.000,00 Euro geht an das Drehbuch für einen
Kinderfilm: „Der Käfersommer" von Agnes Schruf, Berlin
Je 1000,00 Euro Nominierungspreisgeld gehen an das historische Familiendrama
„Gar nicht lange her" von Stephan Wagner, Berlin sowie an die Tragikkomödie
„Vergissmeinnicht" von Leonie Hartmann, Berlin.
Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Auszug aus der Jurybegründung für das preisträger Drehbuch
„Ein Mietshaus mit knarrenden Holztreppen und leidlich begrüntem Hinterhof: Das ist die überschaubare Welt in Agnes Schrufs Drehbuch für einen Kinderfilm, in dem die Phantasie alle Grenzen sprengt. Eine kleine Welt, in der die gewöhnlich normierten Wahrnehmungen konfrontiert werden mit der faszinierenden Perspektive eines Erstklässlers. Diese Konfrontationen haben hohes dramatisches Potential, werden aber immer produktiv bewältigt. Und noch etwas gelingt Agnes Schruf ohne erhobenen Zeigefinger: Eine Art Gegenentwurf zur medialen Weltaneignung von heute zu präsentieren, das sinnliche Erleben, die eigene Erfahrung, Neugier als Bereitschaft zum Abenteuer. „Der Käfersommer“ ist ein schönes Stück Kino-Phantasie.“
Feierliche Preisverleihung des Drehbuchpreises
Die Schauspielerin Ulrike Möckel, u.a. deutsche Synchronstimme von Meg Ryan, und der Schauspieler und Fernseh-Kommentarsprecher Peter Kaempfe erweckten in einer szenischen Lesung Passagen der nominierten Drehbücher zum Leben. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Cellist Christoph Otto Beyer.
Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney finden Sie unter
www.filmfest-emden.de und www.facebook.com/filmfestemden
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de, www.rische-pr.de
Mit mehr als 600 Besuchern wurde heute das 21. Internationale Filmfest Emden-Norderney im Neuen Theater Emden eröffnet. Die Eröffnung stand ganz im Zeichen Norwegens.
Die beiden Festivalleiter Silke Santjer und Rolf Eckard begrüßten eine 20-köpfige Delegation aus Emdens norwegischer Partnerstadt Haugesund. „Dies ist heute das 21. Mal, dass hier im Neuen Theater das Filmfest eröffnet wird - aber es ist das erste Mal, dass wir dies mit einem norwegischen Film tun.“ Beide dankten auch ganz besonders den zahlreichen Sponsoren und Förderern des Festivals: „Sie alle sind nicht nur Förderer, sondern auch Freunde - auch in schwierigeren Zeiten.“
Der Gesandte der Königlich Norwegischen Botschaft und stellvertretende norwegische Botschafter in Deutschland, Dag Stangnes, bekräftigte: „Deutschland ist Norwegens wichtigster Partner in Europa. Wir haben sehr enge Beziehungen in allen Bereichen - Politik, Wirtschaft und Kultur. Film gehört ganz klar dazu! Wenn sich heute die Filmrollen in Bewegung setzen, ist das ein großartiges Ereignis. Ich freue mich, dass sich viele Vertreter aus Norwegen eingefunden haben, um diese deutsch-norwegische Partnerschaft während des Festivals hervorzuheben.“
Auch Emdens Oberbürgermeister Alwin Brinkmann hob in seiner Rede die durch das Festival nochmals gestärkte Bedeutung der Städtepartnerschaft mit Haugesund hervor und freute sich über den Besuch seines norwegischen Amtskollegen, Bürgermeister Petter Steen.
Nordmedia Geschäftsführer Thomas Schäffer bemerkte: "Das Filmfest Emden-Norderney ist das besucherstärkste Filmfest in Niedersachsen. Wir freuen uns bei dem großartigen Festival mit fünf nordmedia geförderten Filmen, unter anderem auch im Wettbewerb, dabei zu sein."
Mit dem Eröffnungsfilm „Max Manus“ kam Hauptdarsteller Ken Duken nach Emden, dem in diesem Jahr auch die Portraitreihe gewidmet ist.
Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney finden Sie unter www.filmfest-emden.de und www.facebook.com/filmfestemden
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de
Aus 72 Drehbüchern hat die Jury ihre Favoriten gewählt. 76 Autorinnen und Autoren haben ihre aktuellen und unverfilmten Stoffe eingereicht, die ein breites Spektrum an Genres umfassen. Neben einer Vielzahl Dramen sind auch zahlreiche Komödien eingegangen, Historienfilme sind genauso vertreten wie Gegenwartsstoffe, Kinder-, Jugend- und Familienfilme, Liebesgeschichten und Krimis.
Die Jury, bestehend aus Schauspieler und Regisseur Ken Duken, Schauspielerin Bernadette Heerwagen, Journalist und Kritiker Thomas Thieringer, Drehbuchautorin Katrin Bühlig, sowie Jurykoordinator Dr. Ulrich Spies vom Adolf-Grimme-Preis, hat drei Drehbücher nominiert, aus denen bei einer abschließenden Jurysitzung während des Festivals in Emden ein Gewinner gekürt wird.
„Der Käfersommer" von Agnes Schruf, Berlin – Kinderfilm
„Gar nicht lange her" von Stephan Wagner, Berlin – historisches Familiendrama
„Vergissmeinnicht" von Leonie Hartmann, Berlin – Tragikomödie
Der Gewinner wird von der Seehafenspedition Jakob Weets aus Emden mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ausgestattet. Die Nominierten auf dem 2. und 3. Platz erhalten jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro. Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Feierliche Preisverleihung des Emder Drehbuchpreises
In feierlichem Rahmen wird der Gewinner des Drehbuchpreises beim 21. Internationalen Filmfest Emden 2010 bekannt gegeben. Die Schauspielerin Ulrike Möckel, deutsche Synchronstimme von Meg Ryan, und der Schauspieler und Fernseh-Kommentarsprecher Peter Kaempfe erwecken in einer szenischen Lesung Passagen der nominierten Drehbücher zum Leben. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Cellist Christoph Otto Beyer.
Datum: Freitag, 4. Juni 2010
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Klub zum guten Endzweck, Bollwerkstr. 47 - 26725 Emden
Im Anschluss an die Preisverleihung werden die nominierten Autoren und die Jury für Interviews und Fotos zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney finden Sie unter www.filmfest-emden.de und www.facebook.com/filmfestemden
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de
Mit 89 Filmen aus 23 Ländern geht das Internationale Filmfest Emden-Norderney in seine 21. Ausgabe. 37 Filme sind in Emden und Norderney als deutsche Erstaufführung zu sehen, davon 11 Weltpremieren. 21 Spiel- und Dokumentarfilme gehen ins Rennen um den Bernhard Wicki Preis, den DGB Filmpreis, den NDR Filmpreis für den Nachwuchs und den EZetera Filmpreis.
Eröffnungfilme „Max Manus“ und „De Storm“
Eröffnungsfilm am 02. Juni in Emden ist der norwegische Erfolgsfilm „Max Manus“. Die wahre Geschichte des legendären norwegischen Widerstandskämpfers war der große Gewinner des Emder Partnerfestivals in Haugesund. Hauptdarsteller Ken Duken wird ebenso an der Eröffnung teilnehmen wie ein Vertreter der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin sowie weitere norwegische und deutsche Gäste.
Mit einem stürmischen Abend mitten in der Nordsee eröffnet das Festival am 03. Juni auf Norderney. In deutscher Erstaufführung wird der niederländische Wettbewerbsbeitrag „De Storm“ von Ben Sombogaart („Die Zwillinge“) gezeigt. Dieser dramatische Katastrophenfilm erinnert an die schwerste Nordseesturmflut des 20. Jahrhunderts, die 1953 weite Teile der holländischen Provinz Seeland unter Wasser setzte und allein in den Niederlanden über 1800 Menschen das Leben kostete. Im Mittelpunkt des Spielfilms steht eine starke Frauenfigur, die für sich und ihr Kind ums Überleben kämpft.
Filme am und übers Meer
Maritime Themen und Drehorte durchziehen das Festivalprogramm quer durch alle Reihen – wenig verwunderlich für ein Filmfest am Meer, das sich konsequent nach Nordwesteuropa orientiert. Zahlreiche Filme spielen an den Küsten Europas und der Welt. Das Spektrum reicht von der Dokumentation über die aktuelle Piraterie am Horn von Afrika bis zum norwegischen Seehund-Abenteuer für Kinder und von einem Kurzfilm mit grandiosen Aufnahmen der irischen Steilküste bis zum Eisschnellaufdrama auf dem zugefrorenen Ijsselmeer.
Filmemacher aus Ostfriesland
Aber auch Ostfriesisches hat das diesjährige Programm zu bieten. Der Auricher Regisseur Eicke Bettinga nimmt mit seinem Beitrag „Together“ am Kurzfilmwettbewerb teil, nachdem er bereits 2009 mit diesem Film nach Cannes eingeladen worden war. Der Ostfriese Hans-Erich Viet zeigt seine Gourmet-Komödie „Fasten à la Carte“ mit Dietmar Bär in der Hauptrolle. Eike Besuden, in Wildeshausen geboren und bereits Wicki-Preisträger für „Verrückt nach Paris“, nimmt mit „Deckname Cor“ am Wettbewerb teil. Im Mittelpunkt dieses Dokudramas steht der Emder Widerstandskämpfer Max Windmüller, der mehr als 500 Menschen vor den Nazis rettete. Der Emder Bastian Schreitling zeigt mit „Snowblind“ einen „postapokalyptischen Spaghettiwestern“, der durchgehend mit Green-Screen-Technik gedreht wurde. Als Abschlussfilm am 09. Juni wurde „Geliebte Clara“ ausgewählt, das Clara-Schumann-Porträt der in Emden geborenen Regisseurin Helma Sanders-Brahms.
Dokumentarisches
Auf eine Reihe herausragender Dokumentationen darf man sich freuen. „Herbstgold“ porträtiert Leistungssportler zwischen 80 und 100 Jahren und wurde gerade beim Hot Docs Festival in Toronto preisgekrönt. In „Stayed Out Overnight“ wehren sich südkoreanische Supermarktmitarbeiterinnen mit ungewöhnlichen Streikmethoden gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen. „Kinshasa Symphony” schließlich stellt ein Sinfonieorchester im Kongo in den Mittelpunkt, das ohne materielle Mittel, aber mit unglaublichem Enthusiasmus auf öffentlichen Plätzen vor Tausenden von Zuschauern Mozart und Verdi interpretiert.
Britische Debüts
Die gut eingeführte britisch-irische Reihe des Festivals zieht traditionell besondere Aufmerksamkeit auf sich. Neben etablierten Regisseurinnen und Regisseuren wie Jon Amiel, Andrea Arnold, Richard Eyre und John Carney präsentiert das Festival auch herausragende Debütfilme von den britischen Inseln. Brian Percival drehte mit „A Boy Called Dad“ eine einfühlsame Studie über einen Vierzehnjährigen, der mit Hochgeschwindigkeit ins Erwachsenenleben katapultiert wird. Banksy, Graffitikünstler aus Bristol und derzeit berühmtestes Phantom der internationalen Kunstszene, ist mit dem subversiven Doku-Feature „Exit Through the Gift Shop“ unter die Filmemacher gegangen. Auch die Oscar-nominierte Schauspielerin Samantha Morton („Minority Report“, „Code 46“) drehte ihren ersten Film als Regisseurin. „The Unloved“ erzählt in sorgfältig durchkomponierten Bildern die Geschichte eines Heimkindes aus dessen Perspektive – ausgehend von Mortons eigenen Jugenderlebnissen.
Neue deutschsprachige Filme
Insgesamt 15 Produktionen umfasst die deutsche Reihe. Die deutsch-südafrikanische Koproduktion „Themba“ in der Regie von Stefanie Sycholt ist ein farbenprächtiges, bewegendes Drama um Fußball, Aids und soziale Ungerechtigkeit, in dem übrigens Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann als Nebendarsteller debütiert. Sathyan Ramesh („Schöne Frauen“) hat sein Gewinnerdrehbuch des Emder Drehbuchpreises 2008 verfilmt: „Letzter Moment“ ist ein berührender und im wahrsten Sinne des Wortes generationsübergreifender Liebesfilm. Thomas Frickel („Deckname Dennis“) beleuchtet in seiner Realsatire „Die Mondverschwörung“ die irrsinnige Parallelwelt der Esoterikszene, in der auf absurde Weise sogar Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig wird.
Kurzfilme
Aus rund 600 Einreichungen und Sichtungen wurden in diesem Jahr zehn Filme aus sechs europäischen Ländern für den Wettbewerb um den ostfriesischen Kurzfilmpreis der VGH beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney nominiert.
Der Nordwesteuropa-Fokus des Festivals schlägt sich auch in der Kurzfilmauswahl nieder: Neben deutschen Produktionen stehen vor allem Filme von den britischen Inseln, aus den Niederlanden und aus Norwegen im Mittelpunkt. Ein Kurzfilmprogramm von der norwegischen Westküste und das beliebte „Einstein-Programm“ sind weitere Höhepunkte der Kurzfilmsektion.
Weitere Filmreihen des Festivals sind die Internationale Reihe, ein Ken Duken – Porträt sowie das Kinder – und Schulprogramm.
Filmgäste
Etwa 70 Filmgäste werden in Emden und auf Norderney zum Festival erwartet. Die meisten Regisseure im Wettbewerb werden ihre Filme persönlich begleiten, ebenso zahlreiche Darsteller. Zugesagt haben aus Deutschland bisher Horst Janson, Ulrike C. Tscharre, Anna Brüggemann, Jacob Matschenz, Burak Yigit, Robert Gwisdek und natürlich Ken Duken. Im internationalen Bereich werden u. a. aus Großbritannien Nachwuchsdarsteller Kyle Ward („A Boy Called Dad“) und aus Irland Simon Delaney („Zonad“) erwartet. Aus Dänemark kommt die aus „High Fidelity“ bekannte Schauspielerin Iben Hjelje („The Eclipse“). Die jüngsten Zuschauer können sich auf einen echten Filmhund nebst Tiertrainerin freuen. Der Gast mit der weitesten Anreise ist Regisseurin Mi-re Kim aus Südkorea („Stayed Out Overnight“).
Kino in historischem Ambiente
Zwei neue Säle und ein wieder belebter Spielort tragen dem großen Publikumsinteresse Rechnung. In Emden kommt am Wochenende im CineStar ein dritter Kinosaal hinzu. Auch im traditionsreichen Apollo Theater werden im 21. Festivaljahr Filme zu sehen sein. Das denkmalgeschützte Kino war nach seiner Schließung im letzten Sommer vom Abriss bedroht; eine Emder Initiative bemüht sich derzeit um den Erhalt des Hauses als Kulturzentrum. Die beeindruckendsten Festivalkinos aber hat die Insel Norderney zu bieten: Neben dem prachtvollen Kurtheater kommt jetzt der Grosse Saal im historischen Conversationshaus als Spielstätte hinzu. Damit hat erstmals auch das Publikum auf der Festivalinsel die Qual der Wahl.
Galas und Events
Zu einem glanzvollen Festival gehört ein festliches und unterhaltsames Rahmenprogramm. Neben den Galaveranstaltungen zur Eröffnung und Verleihung der Filmpreise stehen Talks und Filmgespräche, die feierliche Verleihung des Emder Drehbuchpreises sowie der traditionelle Schiffsausflug mit Beachvolleyball-Turnier für Gäste und Akkreditierte nach Norderney auf dem Programm.
Thomas Heinze, seit vielen Jahren Freund und Gast des Festivals, wird gemeinsam mit Hilke Theessen vom Nordwestradio die Preisverleihungsgala am Sonntag moderieren. Die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka hat ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung bereits zugesagt.
- Festivaleröffnung, Mittwoch 2. Juni, 19.00 Uhr
- Eröffnung auf Norderney, Donnerstag 3. Juni, 19.00 Uhr
- Mitternachtstalk im Grand Café, Donnerstag 3. Juni bis Samstag 5. Juni,
ab 23.15 Uhr
- DGB Filmgespräch, Freitag 4. Juni, 15 Uhr
- Preisverleihung Drehbuchpreis, Freitag 4. Juni, 19.30 Uhr
- Dünentalk auf Norderney, Samstag 5. Juni, 12 Uhr,
NEUER ORT: Conversationhaus
- Podiumsdiskussion zum Thema „Filmbiz im Netz“, Sonntag 6. Juni, 14.00 Uhr
- Preisverleihung Filmpreise und Ehrenpreis, Sonntag 6. Juni, 19.30 Uhr
Preise
Auf der großen Galaveranstaltung am Sonntag werden gleich mehrere Preise vergeben. Neben dem mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Bernhard Wicki Preis sind das der DGB-Filmpreis, der Ostfriesische Kurzfilmpreis, der NDR Filmpreis für den Nachwuchs, der EZetera Jugendjurypreis und der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals:
„Ein Schreibtisch am Meer“. Er besteht aus Ruhe, Meeresrauschen, Strandspaziergängen und einer einmaligen Arbeitsumgebung - zwei Wochen „Kurzstipendium“ zur Projektentwicklung im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels Seesteg direkt am Strand von Norderney.
Den Emder Drehbuchpreis vergibt die vom Grimme-Institut berufene Jury bereits am Freitag, dem 6. Juni. Insgesamt werden beim Festival Preisgelder in Höhe von 43.500 Euro ausgelobt.
Ohne Sponsoren kein Festival
Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfreut sich das Festival einer breiten regionalen und überregionalen Unterstützung. Der Unternehmer Jakob Weets rettete mit seinem spontanen Engagement den bundesweit stark beachteten Emder Drehbuchpreis. Nachdem der Ostfriesische Kurzfilmpreis 2009 ohne Preissponsor auskommen musste, übernimmt ab diesem Jahr die VGH die Patenschaft für diesen Wettbewerb. Die Ostfriesische Landschaft fördert das Festival erstmals im Rahmen der regionalen Kulturförderung. Auch der Ostfriesische Kulturpreis 2010, mit dem die Ostfriesland-Stiftung das Filmfest ausgezeichnet hat, trägt zum Festivaletat bei. Erstmalig wird das Filmfest in diesem Jahr aus dem MEDIA Programm der Europäischen Union gefördert. Zahlreiche weitere Festivalpartner unterstützen das Filmfest unermüdlich seit vielen Jahren und sorgen dafür, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung in Ostfriesland über die Leinwände gehen kann.
Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney finden Sie unter
www.filmfest-emden.de
http://www.facebook.com/filmfestemden
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de

Kurz und gut – und international
Die Würfel sind gefallen: Aus rund 600 Einreichungen und Sichtungen wurden in diesem Jahr zehn Filme aus sechs europäischen Ländern für den Wettbewerb um den ostfriesischen Kurzfilmpreis beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney nominiert.
Der Nordwesteuropa-Fokus des Festivals schlägt sich auch in der Kurzfilmauswahl nieder: Neben deutschen Produktionen stehen vor allem Filme von den britischen Inseln, aus den Niederlanden und aus Norwegen im Mittelpunkt. Zur Präsentation des Wettbewerbsprogramms im Kurtheater Norderney und in Emden wird eine illustre internationale Schar Regisseure und Autoren anreisen.
Der Sieger erhält als Preissymbol den „Kamera-Ottifanten“ (entworfen von Otto Waalkes) sowie ein Preisgeld von 2.500 Euro. Der zweite und der dritte Platz sind mit Preisgeldern von 1.000 bzw. 500 Euro ausgestattet. Preisstifter und Partner des Kurzfilmwettbewerbs ist in diesem Jahr erstmals die VGH Landesdirektion Ostfriesland. „Wir sind immer auf der Suche nach den in der Region noch unentdeckten kreativen Nischen. Von daher passt das Genre Kurzfilm verbunden mit diesem renommierten Preis perfekt in das kulturelle Portfolio unseres Hauses“, begründet Regionaldirektor Lothar Streblau das Engagement der VGH.
„Wir können aufgrund der inzwischen guten internationalen Vernetzung unseres Festivals auch 2010 wieder ein hochkarätiges Wettbewerbsprogramm garantieren “, freut sich Sektionsleiter Edzard Wagenaar. So gehört neben dem Internationalen Filmfestival in Emdens norwegischer Partnerstadt Haugesund nun auch das London Short Film Festival zu den Kooperationspartnern. Diese Zusammenarbeit eröffne vielfältige neue Kontakte zu Filmemachern in ganz Europa. Und das wirke sich auch auf die Exklusivität des Wettbewerbsprogramms aus. „Wir präsentieren im Wettbewerbsprogramm allein vier deutsche Erstaufführungen sowie eine Weltpremiere. Also alles ganz frische Ware!“
Das 21. Internationale Filmfest Emden-Norderney findet vom 2. bis 9. Juni 2010 statt.
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
vom 2. bis 9. Juni 2010 findet zum 21. Mal das Internationale Filmfest Emden-Norderney statt. Aus diesem Grund laden wir Sie herzlich ein zu einer
Pressekonferenz
Donnerstag, 20. Mai 2010, 11.00 Uhr
Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Brückstraße 1, 26725 Emden,
Saal Rummel
Wir möchten Sie über die Programmschwerpunkte und die Wettbewerbe um den Bernhard Wicki Preis, den NDR Filmpreis für den Nachwuchs, den DGB-Filmpreis, den EZetera Jugendpreis, den Ostfriesischen Kurzfilmpreis und den Emder Drehbuchpreis informieren und Ihnen erste Informationen zu Gästen und Rahmenprogramm geben.
Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Pressekonferenz teilnehmen könnten und bitten Sie, Ihre Teilnahme per E-Mail an s.santjer@vhs-emden.de oder Telefon unter 04921-915531 zu bestätigen. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Silke Santjer, Rolf Eckard
Festivalleitung
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
vom 2. bis 9. Juni 2010 findet zum 21. Mal das Internationale Filmfest Emden-Norderney statt. Nachdem die Auswahl für den Kurzfilmwettbewerb abgeschlossen wurde, laden wir Sie herzlich ein zu einem
Pressegespräch
Freitag, 14. Mai 2010, 11.00 Uhr
VGH Landesdirektion Ostfriesland
Friedrich-Ebert-Straße 70
26725 Emden
Gemeinsam mit dem neuen Partner des Ostfriesischen Kurzfilmpreises möchten wir Sie gerne über Programm und Gäste des Kurzfilmwettbewerbs informieren.
Wir würden uns freuen, wenn Sie an dem Pressegespräch teilnehmen könnten und bitten Sie, Ihre Teilnahme per E-Mail an s.santjer@vhs-emden.de oder Telefon unter 04921-915531 zu bestätigen. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Silke Santjer, Rolf Eckard
Festivalleitung
Das Internationale Filmfest Emden-Norderney ist mit dem renommierten Kulturpreis der Ostfriesland-Stiftung ausgezeichnet worden. Der Preis wird für Verdienste in der Kulturarbeit in Ostfriesland vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
"Das Filmfest strahlt durch sein hohes Niveau und seine besondere Atmosphäre weit über die Veranstaltungsorte hinaus und wird von der Ostfriesland-Stiftung als kultureller Leuchtturm des norddeutschen Raumes ausgezeichnet", sagte Landschaftspräsident Helmut Collmann bei der Preisübergabe an die beiden Festivalleiter Rolf Eckard und Silke Santjer. Die Ehrung fand heute im Rahmen der festlichen Landschaftsversammlung anlässlich der Feier des "Oll' Mai" im Landschaftshaus zu Aurich statt. Der Kulturpreis der Ostfriesland- Stiftung - Stiftung der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse - wurde zuletzt 2007 an Eske Nannen (Kunsthalle Emden, Stiftung Henri und Eske Nannen) vergeben.
Vom 2. - 9. Juni 2010 wird das Internationale Filmfest Emden-Norderney zum 21. Mal stattfinden.
Ansprechpartner:
Claudia Rische
Telefon: +49 (30) 679282-69
Die ersten Filme des 21. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney stehen fest. Der traditionelle Nordwesteuropa-Fokus des Festivals mit einer umfangreichen britisch-irischen Reihe bietet auch 2010 zahlreiche Entdeckungen.
Das britische Drama „Creation“ mit Paul Bettany in der Rolle des Evolutionstheoretikers Charles Darwin eröffnete das Filmfestival in Toronto und ist nun in Emden als deutsche Premiere zu sehen, ebenso wie der neueste Streich von „Once“-Regisseur John Carney: „Zonad“, eine überdrehte Komödie über einen Außerirdischen in einem idyllischen irischen Dorf. „The Other Man“ – eine Geschichte um Liebe und Betrug - drehte der britische Regisseur Richard Eyre („Iris“, „Notes on a Scandal“) nach der Erzählung „Der Andere“ von Bernhard Schlink mit Liam Neeson, Laura Linney und Antonio Banderas in den Hauptrollen. Aus Belgien kommt „Dossier K.“, ein spannender Thriller über die albanische Mafia in Antwerpen mit dem flämischen Star Koen de Bouw, und aus den Niederlanden „The Hell of 63“, ein nostalgischer Abenteuerfilm über das legendäre Eisschnellauf-Rennen Elfstedentocht.
Alle genannten Filme sind erstmals in Deutschland zu sehen.
Nachwuchs goes Filmfest
Das Filmfest Emden-Norderney prägt das Kinoverständnis der gesamten Region über alle Altersgrenzen hinweg. Für die jüngsten Kinobesucher hat das Festival in diesem Jahr unter anderem die Mumins und einen echten Filmhund mit Trainerin eingeladen, außerdem findet ein Trickfilmworkshop in Zusammenarbeit mit der Malschule der Kunsthalle statt. In ganz Ostfriesland organisiert das Filmfest Sondervorstellungen für Schulen und Kindergärten mit einem Programm für alle Klassen und Schulfächer.
Das 2009 neu kreierte Programm „Filmfest meets Einstein“ präsentiert in einem angesagten Club der Stadt eine Kurzfilmauswahl, die sich besonders an die junge Generation der Emder Festivalbesucher richtet. Im Auswahlkomitee ist keiner älter als 22. Dass Video-Bilder, Film-Collagen, audiovisuelle Gefühlsbeschreibungen, Farbexperimente und Dokufiktion auch auf der Leinwand funktionieren, bewies der Erfolg des ausverkauften Programms im letzten Jahr.
Ebenfalls seit 2009 vergibt eine Jugendjury den EZetera Preis (2.500 €) – einen Preis für den besten Film aus der Sicht eines jungen Publikums.
Festival-DVD-Edition „meer movies“
Zum 21. Internationalen Filmfest Emden-Norderney wird erstmals eine DVD-Festival-Edition erscheinen. Alle ausgewählten Filme liefen in der Vergangenheit auf dem Filmfest Emden und spiegeln die Vielfalt des Festivalprogramms wider.
Die DVD-Edition 2010 besteht aus vier Titeln: „Salami Aleikum“ von Ali Samadi Ahadi gewann beim Filmfest 2009 gleich zwei Preise. „Finnischer Tango“ in der Regie von Buket Alakus wurde teilweise auf Norderney gedreht. Auch die britische Produktion „It's a Free World“ von Ken Loach sowie der mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnete Film „Mondscheinkinder“ von Manuela Stacke waren absolute Publikumslieblinge in Emden und auf Norderney. Die Edition „meer movies“ entstand in Kooperation mit dem DVD-Label good!movies.
Das 21. Internationale Filmfest Emden-Norderney findet vom 2. bis 9. Juni 2010 statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.filmfest-emden.de sowie auf der Facebook-Seite des Filmfests. Das vollständige Programm inklusive der Pressematerialien wird am 21. Mai online gestellt.
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.d
www.rische-pr.de
Mumins, Filmhunde und Evolutionstheorie
Auch in diesem Jahr organisiert das Internationale Filmfest Emden-Norderney vom 2. – 9. Juni 2010 Sondervorstellungen für Kindergärten und Schulen in Emden, Norden, Aurich, Leer und auf Norderney. Auf dem Programm stehen insgesamt acht Filme unterschiedlicher Genres für alle Alterstufen von vierjährigen Kindergartenkindern bis zu 19jährigen Abiturienten.
Die ganz Kleinen erleben in der deutschen Erstaufführung von „Die Mumins – Verrückte Sommertage im Mumintal“ neue Abenteuer der lustigen Nilpferde aus Finnland. Ebenfalls aufregend ist die Schatzsuche von Toni Goldwascher in der gleichnamigen Literaturverfilmung – und der Kinobesuch, denn der heimliche Star des Films, Hundedame Lucca, wird zusammen mit ihrer Trainerin einige Vorstellungen besuchen und ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. Ein Programmpunkt für Schüler ab zehn Jahren ist die ebenso bildgewaltige wie engagierte Naturdokumentation „Unsere Ozeane“. Sie entführt die jungen Zuschauer auf eine faszinierende Reise durch die Weltmeere und verweist gleichzeitig auf die Schutzbedürftigkeit dieses Lebensraums. Speziell für den Fremdsprachenunterricht werden neben der französischen Literaturverfilmung „Odette Toulemonde“ von Eric-Emmanuel Schmitt auch drei englischsprachige Filme mit deutschen Untertiteln angeboten. Die britische Produktion „Creation“ – erstmals in Deutschland zu sehen - lässt das Leben des berühmten Naturwissenschaftlers Charles Darwin lebendig werden. Vor dem historischen Hintergrund des 19. Jahrhunderts wird in opulenten Bildern erzählt, wie Darwin seine revolutionäre Evolutionstheorie entwickelte. Diesen Film empfiehlt das Filmfestteam für die Fächer Englisch, Biologie, Religion und Geschichte.
Das komplette Programm der Schulsonderveranstaltungen des 21. Internationalen Filmfests Emden-Norderney mit nützlichen Hinweisen zu Unterrichtsfächern und –themen sowie pädagogischem Begleitmaterial zu ausgewählten Filmen kann unter www.filmfest-emden.de abgerufen werden. Anmeldeschluss für die Schulveranstaltungen zum Eintrittspreis von 3,00 Euro ist der 26. Mai. Aber auch die Filmfest-Normalvorstellungen können Klassen und Schülergruppen ab fünf Personen mit dem U-21-Ticket in diesem Jahr erstmals zum ermäßigten Preis besuchen, wenn sie sich vorher im Festivalcounter anmelden. Der Filmfestkatalog mit dem kompletten Festivalprogramm erscheint am 21. Mai.
Weitere Informationen und Anmeldung: Internationales Filmfest Emden-Norderney, Denise Rietig, Tel. 04921 9155-37, d.rietig@vhs-emden.de, www.filmfest-emden.de.
Fotomaterial finden Sie auf unserem Presseserver:
http://www.vhs-emden.de/kultur/filmfestdownloads/
Zugangsdaten erhalten Sie über Claudia Rische.
Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Download
Die Portraitreihe des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney ist in diesem Jahr dem Schauspieler, Produzenten und Regisseur Ken Duken gewidmet.
Ken Duken gehört nicht erst seit seinen jüngsten Kinoerfolgen wie „Zweiohrküken“ oder „Inglourious Basterds“ zur ersten Garde der deutschen Schauspieler. Der 31-Jährige, der bereits auf über 50 internationale und nationale Produktionen zurückblicken kann, wurde u. a. mit dem Bayrischen Fernsehpreis und zweimal mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Mit seinem großen schauspielerischen Können begeistert er als sympathisch unbekümmerter Held ebenso wie bei der Darstellung schwieriger, fragiler Charaktere, verleiht seinen Figuren etwas zutiefst Menschliches und geht auch physisch an seine Grenzen.
Das Emder Festivalpublikum begeisterte er bereits in seiner Rolle als Fußballtrainer in „Eine andere Liga“ (Bernhard-Wicki-Preis 2005). Jetzt widmet das Festival ihm eine Portraitreihe mit insgesamt sechs Filmen aus den vergangenen 12 Jahren. In „Gran Paradiso“ (1999) überzeugt Ken Duken als lebensmüder Rollstuhlfahrer, in „Willkommen zu Hause“ (2008) sehen wir ihn als traumatisierten Bundeswehrsoldaten nach der Rückkehr aus Afghanistan. Er ist der zurückgezogene, abgründige Gärtner in dem Psychothriller „Distanz“ (2009) und der Fluglotse, der in “Flug in die Nacht – das Unglück von Überlingen“ (2009) die Katastrophe zu verantworten hat.
In dem norwegischen Erfolgsfilm „Max Manus“ (2009), der am 02. Juni 2010 das Festival offiziell eröffnet, spielt Ken Duken die Rolle des Siegfried Fehmer, Leiter der Gestapo in Oslo und Gegenspieler des Titelhelden. „Max Manus“, der erfolgreichste norwegische Film aller Zeiten, errang zahlreiche Preise und wurde bei Emdens Partnerfestival in Haugesund 2009 mit gleich sieben „Amandas“ ausgezeichnet. 70 Jahre nach dem Überfall der Wehrmacht auf Norwegen ist der Film nun in Emden zu sehen. Zur Eröffnung werden zahlreiche Gäste aus Deutschland und Norwegen erwartet.
Drehbuchpreis-Jury steht fest
Nachdem Mitte März der renommierte Emder Drehbuchpreis durch das spontane Engagement der Seehafenspedition Jakob Weets gesichert werden konnte, hat das Festival gemeinsam mit dem Adolf-Grimme-Institut, Marl, namhafte Zusagen für die Jury 2010 erhalten. Als Jurymitglieder wurden berufen:
Ken Duken, Gast der diesjährigen Filmreihe wird auch als Jurymitglied aktiv sein.
Bernadette Heerwagen wurde als Schauspielerin mit Filmen wie „Grüße aus Kaschmir“ und „An die Grenze“ bekannt und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter den Bayrischen Filmpreis und zwei Grimme-Preise.
Thomas Thieringer schreibt seit vielen Jahren Film-, Theater- und Fernsehkritiken für Tages- und Fachzeitschriften wie Frankfurter Rundschau, epd Film und Süddeutsche Zeitung. 2007 wurde er im Rahmen der Grimme-Preisverleihung mit der Besonderen Ehrung des Bert-Donnepp-Preises - Deutscher Preis für Medienpublizistik - ausgezeichnet.
Katrin Bühlig schreibt seit 2001 Drehbücher unter anderem für „Tatort“ und „Bella Block“. Sie erhielt 2004 für „Bella Block – Die Freiheit der Wölfe“ den Goldenen Gong und wurde 2008 für den „Tatort – Unter uns“ für den Grimme-Preis nominiert.
Dr. Ulrich Spies, Leiter des Referates Adolf-Grimme-Preis beim Adolf Grimme Institut, obliegt die Jurykoordination.
Das 21. Internationale Filmfest Emden-Norderney findet vom 2. bis 9. Juni 2010 statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.filmfest-emden.de. Das vollständige Programm inklusive der Pressematerialien wird am 21. Mai online gestellt.
Pressekontakt
Rische & Co PR
Claudia Rische
Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
tel +49 (0)30 679 282 69
mobil +49 (0)178 79 77 214
mail@
rische-pr.de
www.rische-pr.de
Presseinformation als PDF zum Download
Spediteur Jakob Weets fördert Wettbewerb beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney
Der renommierte Emder Drehbuchpreis wird in diesem Jahr nun doch erneut ausgeschrieben. Neuer Partner ist die Seehafenspedition Jakob Weets aus Emden. Der mittelständische Unternehmer sprang kurzfristig ein, nachdem die Stiftung Niedersachsen eine weitere Förderung des Autorenpreises abgesagt hatte. "Eine solches Projekt, das für Emden eine kulturelle Bereicherung und große überregionale Aufmerksamkeit bedeutet, darf einfach nicht eingestellt werden", begründet Jakob Weets sein Engagement. „Wir sind überglücklich, dass die Erfolgsgeschichte unseres Drehbuchpreises durch diese großzügige Unterstützung auch im sechsten Jahr weitergehen kann“, freut sich Festivalleiterin Silke Santjer. „Das war eine filmreife Rettung in letzter Minute.“
Angesichts der vom Marler Adolf-Grimme-Institut berufenen und hochkarätig besetzten Jury gilt der Emder Drehbuchpreis für unverfilmte Stoffe seit seiner Erstausschreibung im Jahr 2005 auch als qualitativer „Ritterschlag“ für die Autoren. Dotiert ist der Preis mit Preis- und Nominierungsgeldern von insgesamt 12.000 Euro, davon 10.000 € für das Gewinnerdrehbuch und je 1.000 € für die Nominierten. Die feierliche Preisverleihung findet am 4. Juni während des Festivals in Emden statt. Das 21. Internationale Filmfest Emden-Norderney läuft vom 2. bis 9. Juni 2010.
Bis zum 17. April können Autorinnen und Autoren ihre unverfilmten Drehbücher für den Wettbewerb 2010 einreichen. Bewerbungsformulare und Teilnahmebedingungen können ab sofort unter www.filmfest-emden.de herunter geladen werden.
Zum neuen Partner des Emder Drehbuchpreises: Die Weets-Gruppe ist ein mittelständisches Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Emden. Gegründet wurde das Unternehmen 1985 von Jakob Weets. Gestartet als Ein-Mann-Unternehmen hat er die Firma zu einem professionellen und modernen Betrieb mit 143 Angestellten entwickelt. Die Weets-Gruppe arbeitet heute mit Niederlassungen in Hamburg, Halle/Saale und Legnica (Polen).)
Kontakt:
Internationales Filmfest Emden-Norderney
- Drehbuchpreis-
Rolf Eckard, Silke Santjer
Tel. 04921 9155-33, -31
r.eckard@
vhs-emden.de
s.santjer@vhs-emden.de
An der Berufsschule 3
26721 Emden
Pressekontakt:
Rische & Co Film PR
Kottbusser Damm 73,
D-10967 Berlin
skype: rische-pr
Tel. +49 30 60031176
In der Seehafenstadt Emden und auf der Nordseeinsel Norderney laufen die
Vorbereitungen auf Hochtouren: Das Filmfestival am Meer geht vom 2. bis 9.
Juni zum 21. Mal über die Leinwände. Unverwechselbares Markenzeichen des
Festivals sind die hochkarätige britisch-irische Reihe, neue Filme aus
Nordwesteuropa, sowie aktuelle deutschsprachige Neuproduktionen. Die 2009
besiegelte offizielle Partnerschaft mit dem größten norwegischen
Filmfestival in Haugesund bringt auch 2010 wieder zahlreiche norwegische
Filme und Gäste nach Emden.
Filmwettbewerbe mit Preisgeldern von insgesamt 31.500 Euro werden auf dem
Festival ausgelobt. Um den mit 15.000 € dotierten Bernhard Wicki Preis
bewerben sich deutsche und nordwesteuropäische Kinospielfilme.
Gesellschaftlich besonders engagierte Produktionen können darüber hinaus
den DGB-Filmpreis (5.000 €) und Erstlings- und zweite Filme den NDR
Filmpreis für den Nachwuchs (5.000 €) gewinnen. Etwa 10 Kurzfilme
werden für den Ostfriesischen Kurzfilmpreis (4.000 €) nominiert. Eine
Jugendjury vergibt seit 2009 den EZetera Preis (2.500 €) – einen Preis
für den besten Film aus der Sicht eines jungen Publikums.
Beim „Schreibtisch am Meer“ zur Unterstützung der Projekt- und
Stoffentwicklung handelt es sich um den wohl ungewöhnlichsten Preis eines
deutschen Filmfestivals: Die Festivalleitung und die Insel Norderney laden
ein zu einem zweiwöchigen Inselaufenthalt in einem Luxus-Appartement.
Publikum, Fachbesucher und die vielen Gäste aus der Filmszene können
sich auf ein Programm freuen, das mit der unverwechselbaren ostfriesischen
Mischung aus anspruchsvollem und unterhaltsamem Kino, vielen Premieren und
renommierten Filmpreisen punktet. Insgesamt werden etwa 45 lange und 50
kurze Filme in den verschiedenen Sektionen aufgeführt. Weitere
Höhepunkte im Rahmenprogramm sind diverse Talk- und Gesprächsrunden.
Filmeinreichungen sind bis 26. März 2010 möglich. Vorrang haben dabei
Filme, die in Emden ihre Premiere feiern. Anmeldeformulare und
Teilnahmebedingungen finden sich auf der Festival-Homepage. Fachbesucher
sind ab April eingeladen, sich für das Festival zu akkreditieren.
Kontakt: Internationales Filmfest Emden-Norderney Silke Santjer, Rolf
Eckard An der Berufsschule 3 26721 Emden Tel. 04921 9155-31, -33
filmfest@vhs-emden.de www.filmfest-emden.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.filmfest-emden.de. Für Fragen
und Pressematerialien können Sie sich gerne an mich wenden. Mit besten
Grüßen Claudia Rische
______________________________________
Boxer & Sparrow Film PR, Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, D-10999 Berlin
tel +49 30 60031176, cell +49 178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de
„Frauen bewegen die Welt“: Filmfest-Preisträgerin stellt ihr neuestes Buch vor
Beim Filmfest im Juni musste sie kurzfristig absagen, jetzt holt sie ihren Besuch in Emden nach: Iris Berben. Am 24. September gibt es die Gelegenheit, die Schauspielerin und Ehrenpreisträgerin des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney persönlich zu erleben. In der Emder Johannes-a-Lasco-Bibliothek liest sie aus ihrem neuesten Buch mit dem Titel „Frauen bewegen die Welt“.
Darin porträtiert Berben gemeinsam mit Co-Autorin Nicole Maibaum 24 zum großen Teil unbekannte Frauen, die sich mit Mut und Engagement für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einsetzen. Nicole Lüdeking und Jana Böttner zum Beispiel: Als sie nachts aus einer Disco in Brandenburg kommen und sehen, wie ein junger Kenianer von zwei Deutschen verprügelt wird, schreiten sie ein und helfen dem Opfer. Sie schauen nicht weg und setzen ihr Leben aufs Spiel. Oder Monira Rahman aus Bangladesch, die sich um Opfer von Säureattentaten kümmert. Esther Mujawayo, die im Völkermord von Ruanda ihren Ehemann verlor, ganz von vorne anfangen musste und heute trotzdem die Kraft hat, anderen Betroffenen des Genozid zu helfen. Rakieta Poyga, die in Burkina Faso über die Genitalverstümmelung aufklärt. Alle haben sie Zivilcourage gezeigt und viel gewagt – manchmal unter Lebensgefahr.
Iris Berben engagiert sich seit vielen Jahren gegen Antisemitismus, Gewalt und dafür, dass Menschen couragiert für ihre eigenen Rechte und die anderer eintreten. In „Frauen bewegen die Welt“ erzählt sie von den Frauen, die sie ganz besonders beeindruckt haben: „Die hier vorgestellten Frauen gehen und gingen einen geraden Weg. Für mich sind sie Vorbilder und deshalb liegt es mir am Herzen, dass auch Sie mehr über sie erfahren.“
Die Lesung mit Iris Berben beginnt am Donnerstag, dem 24. September um 20 Uhr in der Johannes-a-Lasco Bibliothek. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es im Vorverkauf im Kulturbüro und an der Abendkasse.
Veranstalter sind die Volkshochschule Emden und das Internationale Filmfest Emden-Norderney in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Emden und der Buchhandlung von Possel.
Pressemitteilung als PDF zum Download
Mit mehr als 600 Gästen war die große Preisverleihungsgala des Internationalen Filmfest Emden-Norderney auch im Jubiläumsjahr komplett ausverkauft. Die Besucher warteten gespannt auf die Gewinner der Filmpreise mit Preisgeldern in Höhe von 31.500 Euro – alles Publikumspreise. Iris Berben, die mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde und leider absagen musste, entschuldigte sich in einer Videobotschaft bei „einem ganz besonderem Filmfestival“. Sie stellte die sehr sorgfältige, professionelle und liebevolle Arbeit des Festivals heraus und bedankte sich: “ich bin wirklich ganz besonders stolz, hier heute eine so große Ehrung zu erhalten“. Der Preis wurde stellvertretend von ihrem Sohn, Oliver Berben, entgegengenommen. Der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Christian Wulff, der die Laudatio sprach, bedankte sich ebenfalls bei dem Festival und sprach seine Glückwünsche zum Jubiläum aus. Eröffnet wurde die Gala von Oberbürgermeister Alwin Brinkmann.
Bernhard Wicki Preis
Nominiert für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Publikumspreis waren 15 Filme aus Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien und Österreich.
Preispatin: Elisabeth Wicki-Endriss
Preissponsoren: Norderney, Stadtwerke Emden, Score, VGH
1. Preis (Euro 10.000)
"Troubled Water", Reg.: Erik Poppe
2. Preis (Euro 3.000)
„Salami Aleikum”, Reg.: Ali Samadi Ahadi
3. Preis (Euro 2.000)
"Hunger", Reg.: Steve McQueen
DGB Filmpreis
Fünf Filme standen im Wettbewerb um den mit 5.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. Die Themen der Filme reichen von modernen Arbeitsbedingungen, über Zerrissenheit eines Lebens in verschiedenen kulturellen Welten bis hin zu sozialer Ungleichheit und Rassismus. Der DGB-Filmpreis wurde überreicht mit dem Preissymbol „Die Sinne“ entworfen und gestaltet von Joern Schlund, Münster.
Preispatin: Nina Kronjäger
Der Preis ging an:
"Deutschland nervt" Reg.: Hans-Erich Viet
NDR Filmpreis für den Nachwuchs
Der mit 5.000 Euro dotierte NDR Filmpreis für den Nachwuchs wurde in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Ausgezeichnet wird die Regie eines deutschen Erstlings- oder Zweitlings-Spielfilms. Vier Filme hofften darauf die höchste Bewertung durch das Publikum zu erhalten.
Präsentator:
Holger Ahäuser, NDR Oldenburg
Der Preis ging an:
„Salami Aleikum”, Reg.: Ali Samadi Ahadi
Ostfriesischer Kurzfilmpreis
Zwölf Produktionen aus ganz Nordwesteuropa gingen ins Rennen um den begehrten "Kamera-Ottifanten" Der Sieger des Kurzfilmwettbewerbs erhält den neben dem von Otto Walkes entworfenen Kamera-Ottifanten ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Zweiter und Dritter Platz sind mit 1000 Euro und 500 Euro dotiert.
Preispate: Thomas Heinze
1. Preis (Euro 2.500 + Kamera-Ottifant )
"The Wednesdays", Reg.: Conor Ferguson
2. Preis (Euro 1.000)
"Section 44", Reg.: Daniel Wilson
3. Preis (Euro 500)
"Das grüne Schaf", Reg.: Carsten Strauch
EZetera Filmpreis
Erstmalig hat eine Jugendjury den von der Emder Zeitung gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Preis „EZetera“ für den besten Film aus Sicht Jugendlicher und junger Erwachsener vergeben.
Preispate: Martin Busker
Preissponsor: Emder Zeitung
Der Preis ging an:
"Tausend Ozeane", Reg.: Luki Frieden
Jurybegründung: „Das Team um Luki Frieden hat einen Film produziert, der garantiert jeden Kinozuschauer in seinen Bann zieht.“
Sonderpreis: Ein Schreibtisch am Meer
Auch der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals, zwei Wochen Kurzstipendium zur Projektentwicklung im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels Seesteg direkt am Strand von Norderney wurde wieder vergeben.
Preispate: Herbert Visser, Leitung Festivalteam Norderney
Preissponsor: Hotel Seesteg, Norderney
Der Preis ging an:
Almut Getto, Regisseurin von „Ganz nah bei Dir“
Ehrenpreis der Emder Hafenwirtschaft
Für ihr vielseitiges Filmschaffen und darüber hinaus auch für ihr Engagement in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen wurde die Schauspielerin Iris Berben mit dem Ehrenpreis geehrt. Die Auszeichnung, überreicht durch den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Christian Wulff, wird von Ihrem Sohn Oliver Berben entgegen genommen.
Drehbuchpreis
Aus 99 anonym eingereichten Drehbüchern wurde am Freitag, 12. Juni, zum fünften Mal der Gewinner des Drehbuchpreises ermittelt. Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Preissponsor: Stiftung Niedersachsen
1. Preis (Euro 15.000)
„Dustbuster“ von Sönke Andresen - Den Haag, Niederlande
2. Preis (Euro 1.000)
Der zweite Preis wurde zweimal vergeben.
"Die schwarzen Brüder" von Fritjof Hohagen - München
"Mein Leben in Orange" von Ursula Gruber aus München
Weitere Informationen sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter
Pressekontakt:
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117
10999 Berlin
tel +49 4921 828-511/510 (vom 4. – 9. Juni)
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de
Pressemitteilung als PDF zum Download
Der von der Stiftung Niedersachsen geförderte Drehbuchpreis des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney ist mit insgesamt 17.000 Euro Preisgeld eine der höchstdotierten Drehbuchauszeichnungen Deutschlands. Am Freitag, 12. Juni 2009, wurde er in Emden zum fünften Mal verliehen. Die vom Adolf Grimme Institut berufene Jury - Autor und Regisseur Alain Gsponer, Schauspielerin Bernadette Heerwagen, Drehbuchautorin Hannah Hollinger, Journalist und Kritiker Thomas Thieringer sowie Jurykoordinator Dr. Ulrich Spies vom Adolf-Grimme-Preis - ermittelte den Gewinner aus insgesamt 99 anonym eingereichten Drehbüchern.
Preisträger
Der erste Preis in Höhe von 15.000,00 Euro geht an:
„Dustbuster“ von Sönke Andresen - Den Haag, Niederlande
Je 1000,00 Euro gehen an die beiden anderen Nominierten:
- "Die schwarzen Brüder" von Fritjof Hohagen - München
nach dem Jugendbuchklassiker von Lisa Tetzner und Kurt Held („Die Rote Zora“)
- "Mein Leben in Orange" von Ursula Gruber aus München – Komödie
Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Zum Gewinnerdrehbuch
„Dustbuster“ ist eine aberwitzige Gesellschafts-Farce über den Irrsinn unserer Konsum- und Medienwelt und die Verzweiflung derer, die versuchen, dagegen anzugehen. Nach einer Odyssee durch den vorweihnachtlichen Konsumwahnsinn besetzt ein überforderter Rentner einen Elektrodiscounter und geht daraus als „Don Juan de Dustbuster“ hervor.
Der in Hamburg geborene Autor Sönke Andresen hat 2008 den Tankred Dorst Preis für „Dustbuster“ erhalten. Die Stoffrechte sind bereits vergeben.
Auszug aus der Jurybegründung
„Eigentlich ist es schwer vorstellbar, dass ein Staubsauger das Zentrum eines Kinofilms ist. Der Autor, Sönke Andresen, traut sich was – nämlich genau das! Genauso könnte „Dustbuster“ ein Drehbuch über eine Langstreckenrakete sein, so rasant entwickelt der Autor das Timing für seine Geschichte zwischen einem Rentner und dem Haushaltsgerät seiner Frau. In einem Puzzle aus dem Spiel mit virulenten aktuellen Ängsten wie Terrorismus und Frustrationen einer visionslosen Gesellschaft bewältigt der Autor wunderbar leicht die Überbrückung von Raum und Zeit.“
Feierliche Preisverleihung des Drehbuchpreises
Die Verleihung im Emder „Klub zum guten Endzweck“ fand in feierlichem Ambiente und in Anwesenheit zahlreicher Festivalgäste statt. Heike Clauss, Dietrich Trapp und Sebastian Stiekle, Schauspieler der Landesbühne Niedersachsen Nord, erweckten in szenischen Lesungen Passagen der nominierten Drehbücher zum Leben. Die Violinistin Julita Smolen, Preisträgerin zahlreicher Violinwettbewerbe, spielte Musik von Johann Sebastian Bach und Eugene Ysaye. Den Preis übergab Dr. Walter Schulz, Senator der Stiftung Niedersachsen.
Weitere Informationen zum Festival, wie auch aktuelles Bildmaterial erhalten Sie unter www.filmfest-emden.de
Pressekontakt
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, 10999 Berlin
tel. +49 (0)30 600 311 76
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de
Pressemitteilung als PDF zum Download
„In The Loop“ lief vor ausverkauftem Haus
Mit mehr als 600 Besuchern wurde heute das 20. Internationale Filmfest Emden-Norderney im Neuen Theater Emden eröffnet.
Zum Jubiläum wurde der Abend mit einer Trailershow aus den Jahren 1990 – 2009 eingeleitet. Die 10 Filmfest-Trailer der letzten 20 Jahre zeigten, dass die Filmgäste dem Festival treu bleiben. Präsentiert wurde unter anderem ein Beitrag von Martin Busker, der in diesem Jahr mit "Höllenritt" im Programm ist. Auch Eicke Bettinga, gebürtiger Auricher, der seinen Kurzfilm „Together“ 2009 in Cannes zeigte, war vertreten.
Festivalleitung Silke Santjer und Rolf Eckard erinnerten an die Anfänge des Festivals und stellten die Festivalgeschichte in den weltgeschichtlichen Kontext: „Die größten Errungenschaften des Jahres 1990 sind allerdings ganz eindeutig die Dinge, die in den folgenden 20 Jahren alles in den Schatten stellen werden: das Handy, das Internet und das Filmfest Emden.“
Oberbürgermeister Alwin Brinkmann und Thomas Schäffer, Geschäftsführer Nordmedia, sprachen Grußworte zum Jubiläum und betonten die Wichtigkeit des Festivals.
Im Geburtstagsjahr präsentiert das Internationale Filmfest Emden-Norderney insgesamt 91 Filme aus 21 Ländern, davon laufen 31 Filme zum ersten Mal in Deutschland, zum Teil als Weltpremiere. 24 Spiel- und Dokumentarfilme gehen ins Rennen um den Bernhard Wicki Preis, den DGB-Filmpreis, den NDR Filmpreis für den Nachwuchs und den neuen EZetera Filmpreis.
Rolf Eckard bedankte sich bei den Sponsoren für deren Unterstützung in den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise: „Wir alle wissen, wie wichtig dieses Engagement für den Bestand dieses kulturellen Highlights auch in Zukunft sein wird.“
Mit dem Eröffnungsfilm „In The Loop“ kam Produzent Kevin Loader nach Emden, der nach der Vorführung einen lebhaften Talk mit dem Publikum führte. In der rasanten Politsatire vor dem Hintergrund des sich anbahnenden Irakkrieges von Armando Iannucci spielen Peter Capaldi und Tom Hollander.
Weitere Informationen zum Filmfest finden Sie unter www.filmfest-emden.de.
Pressekontakt:
Boxer & Sparrow Film PR - Claudia Rische
Hotel Upstalsboom
tel +49 4921 828-512
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de
Presseinformation als PDF zum Download
Ehrenpreis nimmt ihr Sohn Oliver Berben entgegen. Lesung mit Iris Berben im September geplant
Iris Berben hat ihre Teilnahme am Internationalen Filmfest Emden-Norderney abgesagt. Grund sind technische Probleme bei ihren aktuellen Dreharbeiten in Vietnam. Wegen eines Kameraschadens während der Produktion des Kinderfilms „Tiger Team – Der Berg der 1000 Drachen“ müssen alle in der vergangenen Woche gedrehten Szenen nachgedreht werden. Hierzu wird auch das kommende Wochenende benötigt, wie die Münchner Produktionsgesellschaft NDF heute der Emder Festivalleitung mitteilte. Iris Berben kann daher nicht wie geplant aus Vietnam nach Emden reisen, um dort den Ehrenpreis des Festivals entgegen zu nehmen.
„Wir sind natürlich total enttäuscht, dass unser Ehrengast nicht an unserem Geburtstagsfestival teilnehmen wird“, sagte Festivalleiterin Silke Santjer. „Aber Iris Berben ist über ihre Absage selbst sehr unglücklich. Ihr Besuch in Ostfriesland stand ja schon seit Monaten fest, der Flug war gebucht. Besonders Leid tut es mir für die vielen Fans, die sich so auf sie gefreut haben.“
Den Ehrenpreis des Festivals, vergeben von der Emder Hafenwirtschaft, wird Iris Berbens Sohn , der Filmproduzent Oliver Berben, am Sonntag in Emden entgegen nehmen. Iris Berben hat zugesagt, ihren Besuch in Emden nachzuholen. Für den 24. September 2009 ist eine Lesung aus ihrem aktuellen Buch „Frauen bewegen die Welt“ geplant, so dass das ostfriesische Publikum die Schauspielerin dann mit Verspätung persönlich treffen kann.
Kontakt:
Internationales Filmfest Emden-Norderney
Silke Santjer, Rolf Eckard
An der Berufsschule 3
26721 Emden
Tel. 04921 9155-31, -33
filmfest@
vhs-emden.de
www.filmfest-emden.de
Boxer & Sparrow Film PR, Berlin
Claudia Rische
mobil +49 (0)178 79 77 214
Pressebüro im Upstalsboom Parkhotel
Friedrich-Ebert-Str. 53-56
tel +49 4921 828-511
rische@
bs-pr.de
Pressemitteilung als PDF zum Download
Aus 99 Drehbüchern hat die Jury ihre Favoriten gewählt. 111 Autorinnen und Autoren haben ihre aktuellen und unverfilmten Stoffe eingereicht, deren Vielfalt alle Genres vom dramatischen Gegenwartsstoff über Komödien und Krimis bis hin zu Fantasy und Familienfilm umfasst.
Die Jury, bestehend aus Autor und Regisseur Alain Gsponer, Schauspielerin Bernadette Heerwagen, Drehbuchautorin Hannah Hollinger, Journalist und Kritiker Thomas Thieringer sowie Jurykoordinator Dr. Ulrich Spies vom Adolf-Grimme-Preis, hat drei Drehbücher nominiert, aus denen bei einer abschließenden Jurysitzung während des Festivals in Emden ein Gewinner gekürt wird.
- "Die schwarzen Brüder" von Fritjof Hohagen - München nach dem
Jugendbuchklassiker von Lisa Tetzner und Kurt Held („Die Rote Zora“)
- "Dustbuster" von Sönke Andresen, Den Haag - Komödie
- "Mein Leben in Orange" von Ursula Gruber aus München - Komödie
Der Gewinner wird von der Stiftung Niedersachsen erstmals mit dem erhöhten Preisgeld von 15.000 Euro ausgestattet. Die Nominierten auf dem 2. und 3. Platz erhalten jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro. Die Gelder werden zweckgebunden für die Entwicklung neuer Projekte vergeben.
Feierliche Preisverleihung des Drehbuchpreises
In feierlichem Rahmen wird der Gewinner des Drehbuchpreises beim 20. Internationalen Filmfest Emden 2009 bekannt gegeben. Schauspieler der Landesbühne Niedersachsen Nord erwecken in einer szenischen Lesung Passagen der nominierten Drehbücher zum Leben.
Datum: Freitag, 12. Juni 2009
Uhrzeit: 19:00
Ort: Klub zum guten Endzweck, Bollwerkstr. 47 - 26725 Emden
Anschließend an die Preisverleihung, um 20:15 Uhr, findet im Damenzimmer des Klubs ein Pressegespräch mit den nominierten Drehbuchautoren statt.
Weitere Informationen zum Festival erhalten Sie unter www.filmfest-emden.de
Pressekontakt
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, 10999 Berlin
tel. +49 (0)30 600 311 76
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de
Pressemitteilung als PDF zum Download
Großes Programm zum Emder Festival-Geburtstag
Um es vorweg zu nehmen: Die größten Geburtstagswünsche hat sich das Festival in diesem Jahr selbst erfüllt. Zum einen mit einem Wettbewerb, der in punkto Qualität und Aktualität mit zahlreichen Premieren und deutschen Erstaufführungen neue Maßstäbe setzt. Zum anderen mit der umfangreichen Werkschau aus dem Hause der vierfachen Oscargewinner Aardman Animation und deren neuesten Produktionen, die zum Teil zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein werden. Darüber hinaus beschert das 20. Jahr den Festivalmachern Silke Santjer und Rolf Eckard auch eine neue Partnerschaft. Das „Norske Filmfestivalen Haugsund“, größtes und wichtigstes Filmfest des Königreiches sorgt zusätzlich für frischen Wind im nordwesteuropäischen Festivalprofil. Drei in Norwegen sehr erfolgreiche Kinofilme bereichern die internationale Reihe des Festivals.
Ein Festival auch für junges Publikum
Ein Geburtstagsgeschenk macht das Filmfest aber auch allen, die 20 Jahre alt oder jünger sind: An allen Kinokassen gibt es in diesem Jahr die „U-21“-Eintrittskarte, mit der Jugendliche und junge Erwachsene jede Veranstaltung zum halben Preis besuchen können. Das Programm hat jungen Leuten besonders in diesem Jahr eine Menge zu bieten. Ein Sichtungsteam von Um-die-20jährigen hat ein Kurzfilmprogramm mit Arbeiten junger Filmemacher zusammengestellt und eine Jugendjury vergibt erstmalig den von der Emder Zeitung gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Preis „EZetera“ für den besten Film aus Sicht Jugendlicher und junger Erwachsener.
Programmschwerpunkte
Im Geburtstagsjahr präsentiert das Internationale Filmfest Emden-Norderney insgesamt 91 Filme aus 21 Ländern, davon laufen 31 Filme zum ersten Mal in Deutschland, zum Teil als Weltpremiere. 24 Spiel- und Dokumentarfilme gehen ins Rennen um den Bernhard Wicki Preis, den DGB-Filmpreis, den NDR Filmpreis für den Nachwuchs und den neuen EZetera Filmpreis.
Eröffnung in Emden und auf Norderney
Eröffnungsfilm am 10. Juni in Emden ist „In The Loop“, eine rasante Politsatire vor dem Hintergrund des sich anbahnenden Irakkrieges. Unter der Regie von Armando Iannucci spielen Peter Capaldi und Tom Hollander. Zum Film werden Gäste erwartet.
Und auch auf Norderney kann man sich auf großartiges Kino freuen:
Aus der Schweiz kommt dort zur Eröffnung am 11. Juni mit „Tausend Ozeane“ eine äußerst erfolgreiche und bereits mehrfach prämierte Produktion auf die Leinwand – persönlich vorgestellt von Regisseur Luki Frieden und den Darstellern Nicole Max, Joel Basman und Max Riemelt.
New British und Irish Cinema
Großartige Kinogeschichten und ungewöhnlich viel Spannung und Thrill prägen diese Wettbewerbssektion, die ihre Filme bis auf wenige Ausnahmen in deutscher Erstaufführung präsentieren kann. So ist hier Michael Winterbottoms Familiengeschichte „Genova“ ebenso zu sehen wie der Debutfilm „Hunger“ des bekannten bildenden Künstlers Steve McQueen über den Umgang mit IRA-Gefangenen zur Thatcher-Zeit. Dazu gehört auch Aisling Walsh´s Mystery-Thriller „The Daisy Chain“, die bereits 2005 mit „Song For A Raggy Boy“ in Emden den Bernhard Wicki Preis gewann.
Internationale Reihe
Das Filmland Frankreich ist gleich mit vier Spitzenfilmen im Festivalprogramm. Einer dieser Filme ist das ebenso spannende wie berührende Befreiungsdrama „Pour Elle“ (engl. Titel: Anything For Her“) mit den Kinostars Vincent Lindon und Diane Kruger. Neben den drei Filmen des neuen Festivalpartners Norwegen wird das internationale Programm vervollständigt durch die turbulente spanisch-kubanische Koproduktion „Horn of Plenty“ von Juan Carlos Tabio („Erdbeer & Schokolade“), die afrikanische Komödie „No Time To Die“ (Burkina Faso, Regie: King Ampaw) und die auf der Berlinale hoch dekorierte Liebesgeschichte „Gigante“ (Argentinien/Uruguay, Regie: Adrián Biniez).
Neue deutschsprachige Filme
Aus Deutschland kommen auch in diesem Jahr wieder die unterschiedlichsten Beiträge. In der Premiere der Bollywood-beeinflussten Komödie „Salami Aleikum“ von Ali Samadi Ahadi prallen 1001 Nacht und der real abgewickelte Sozialismus aufeinander. Ebenfalls Premiere feiert Marie Reichs frech-melancholische Komödie „Summertime Blues“. Beziehungsdramen wie „Mitte Ende August“ von Sebastian Schipper oder die spannendamüsante Detektivgeschichte des letztjährigen Drehbuchpreisgewinners Sathyan Ramesh „Eine Nacht im Grandhotel“ (Regie: Thorsten Näter) finden sich ebenso im Programm wie ein von ARTE/NDR produziertes Portrait des in Emden geborenen Starregisseurs Wolfgang Petersen und der neue Film von „Lengede“-Regisseur Kaspar Heidelbach „Es liegt mir auf der Zunge“ über Aufstieg und Fall des ersten deutschen Fernsehkochs Clemens Wilmenrod. Mit „Halbschwarz geht nicht“ (Britta Wandaogo) und „Das andere Ich“ (Mukadder Püskürt) sowie Hans-Erich Viets Collage „Deutschland nervt“ gehen drei ganz außergewöhnliche Dokumentationen an den Start.
20 Jahre Kinderfilm in Emden
Eine ganze Generation ist mit dem Filmfest und mit den Kinderkino-Aufführungen im VHSFilmclub aufgewachsen. Die kleinen Zuschauer von damals sind heute groß – viele von ihnen kommt jedes Jahr im Juni nach Emden, um beim Festival mitzuhelfen: Als Vorführer, Stimmenauszähler, Fahrer, Kartenkontrolleure, Moderatoren oder Gästebetreuer. Zum Festivaljubiläum sind einige der tollsten, spannendsten und lustigsten Kinderfilme aus 20 Jahren Filmfest erneut im Programm –ergänzt durch persönliche Empfehlungen der „Kinder von damals“. Herausgekommen ist ein Programm, das hochaktuelle Themen wie Umweltbewusstsein oder Rassismus auf den Tisch bringt und mit spannenden Abenteuern auch die Kinder von heute bestens unterhalten wird.
Kurzfilme
Aus beinahe 700 Einreichungen wurden in diesem Jahr 12 Filme aus sieben europäischen Ländern für den Wettbewerb um den ostfriesischen Kurzfilmpreis nominiert - darunter allein fünf deutsche Erstaufführungen sowie eine Weltpremiere. Neben drei deutschen Produktionen stehen vor allem wieder Filme von den britischen Inseln sowie aus Belgien und den Niederlanden im Fokus. Zur Präsentation des Wettbewerbsprogramms auf Norderney und in Emden wird eine illustre internationale Schar Regisseure und Autoren anreisen.
Filmgäste
Zu seinem Geburtstag kann das Filmfest einmal mehr neben jungen Talenten mit vielen namhaften Gästen aufwarten. Neben Iris Berben, der die Hommage und der Ehrenpreis gewidmet ist, freut sich das Festival u.a. auf Jan-Josef Liefers („Der Baader Meinhof Komplex“), Max Riemelt („Die Welle“, „Up! Up! To the Sky“), François Göske („Französisch für Anfänger“), Sarah Beck („Die wilden Kerle“), Alexander Beyer (Good Bye Lenin“!), Birge Schade („Jenseits der Stille“, „Delfinsommer“) und Kai Wiesinger („Kleine Haie“, „Unschuld“). Und auch im internationalen Programm werden zahlreiche Gäste ihre Filme persönlich vorstellen. Gäste werden auch durch das Programm der Aardman-Animation-Werkschau führen. Aus dem weltberühmten Trickfilmstudio kommen der Chefanimator u.a. von „Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“, Will Becher, sowie der ehemalige „Spitting Image“-Autor Mark Burton, der neben Aardman-Produktionen wie „Chicken Run“ und „Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“ auch für Filme wie „Madagascar“ das Drehbuch schrieb.
Drehbuchwettbewerb
Das Internationale Filmfest Emden-Norderney und die Stiftung Niedersachsen verleihen den erstmals mit insgesamt 17.000€ dotierten Drehbuchpreis. 99 Drehbücher gehen in diesem Jahr ins Rennen; 111 Autorinnen und Autoren haben ihre aktuellen und unverfilmten Spielfilmstoffe eingereicht. Zusammen mit dem Marler Adolf-Grimme-Institut hat das Festival eine Drehbuch-Jury aus namhaften Fachleuten berufen. Ihr gehören der Autor und Regisseur Alain Gsponer, die Schauspielerin Bernadette Heerwagen, die Drehbuchautorin Hannah Hollinger, der Journalist und Kritiker Thomas Thieringer sowie Jurykoordinator Dr. Ulrich Spies vom Adolf- Grimme- Preis an.
Galas und Events
Zu einem glanzvollen Festival gehört natürlich auch ein festliches und unterhaltsames Rahmenprogramm. Neben den Galaveranstaltungen zur Eröffnung und Verleihung der Filmpreise stehen Talks und Filmgespräche, die feierliche Verleihung des Drehbuchpreises sowie der traditionelle Schiffsausflug mit Beachvolleyball-Turnier für Gäste und Akkreditierte nach Norderney auf dem Programm. Thomas Heinze, seit vielen Jahren Freund und Gast des Festivals, wird in diesem Jahr gemeinsam mit Hilke Theessen vom Nordwestradio die Preisverleihungsgala am Sonntag moderieren. Der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hat seine Teilnahme an dieser Veranstaltung bereits zugesagt.
20 Jahre Filmfest
In seiner 20jährigen Geschichte kann das Festival auf eine überaus erfolgreiche Geschichte zurück blicken. Nicht nur steigende Besucherzahlen, auch die immer schärfere Ausrichtung des Profils sowie regelmäßige Innovationen in fast allen Bereichen haben das Filmfest unter die Top 10 in Deutschland gebracht. Und dabei ist doch eins immer so geblieben wie es am Anfang war: die familiäre, entspannte Atmosphäre, der ungezwungene Kontakt der Filmschaffenden mit dem Publikum und nicht zuletzt das nicht enttäuschte Vertrauen der Zuschauer in die Qualität der Programmauswahl.
Ohne Sponsoren kein Festival
Den wichtigsten Beitrag zu einem erfolgreichen 20. Filmfest haben die Sponsoren geleistet. Eine Finanzierungslücke, die durch das Ausscheiden von zwei wichtigen Förderern entstanden war, konnte fast vollständig durch Erhöhung anderer Sponsoringbeiträge und die Gewinnung neuer Sponsoren (Stiftung Niedersachsen, Gassco AS, VGH Versicherungen, Zukunft Emden GmbH, Statkraft Markets GmbH, Emder Zeitung und die Gewoba Emden) ausgeglichen werden. Die Gesamtsumme der beim Festival vergebenen Preisgelder konnte sogar um 7.500 Euro auf 48 500 Euro gesteigert werden. Ein tolles Engagement in nicht gerade einfachen Zeiten!
Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney finden Sie unter www.filmfest-emden.de.
Pressekontakt:
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, 10999 Berlin
tel. +49 (0)30 600 311 76
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische @ bs-pr.de, www.bs-pr.de
Pressemitteilung zum Download als PDF
Vom 10. - 17. Juni 2009 feiert eines der erfolgreichsten und charmantesten Filmfestivals Deutschlands, das Internationale Filmfest Emden-Norderney, seinen 20. Geburtstag. Über 100 brandneue Filme erwarten über 20.000 Zuschauer. Neben liebevoll ausgewählten Filmreihen sind vor allem die Wettbewerbe um gut dotierte Preise für neue Filme und unverfilmte Drehbücher Markenzeichen des ostfriesischen Festivals. Dabei werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 48.500 Euro vergeben – mehr als je zuvor. Ein großer Teil des Programms sind deutsche Erstaufführungen oder Weltpremieren.
Fokus Nordwesteuropa
Im Jubiläumsjahr verstärkt das Festival seinen in der Vielfalt der gezeigten Produktionen einzigartigen Nordwesteuropa-Fokus. Leckerbissen aus den Niederlanden, Frankreich und Belgien, die sonst selten den Weg in die deutschen Kinos finden: In Emden werden sie gezeigt. Mit dem Thriller „Loft“ von Erik van Looy feiert der erfolgreichste belgische Kinofilm aller Zeiten seine deutsche Premiere in Emden, genau wie die französische Produktion „Pour Elle“ mit Diane Kruger. Erstmals findet das Festival in Kooperation mit „Den Norske Filmfestivalen Haugesund“ statt, dem größten und renommiertesten Filmfestivals Norwegens. Anlässlich dieser Festivalpartnerschaft wurden drei hochkarätige norwegische Spielfilme ins Programm aufgenommen, zu denen ebenfalls Gäste erwartet werden. Der Coming-Out-Film „The Man Who Loved Yngve“ (Regie: Stian Kristiansen) gewann im letzten Jahr in Haugesund den begehrten „Amanda Award”. Das Drama „Troubled Water“, in dem Regisseur Erik Poppe packend und einfühlsam die Frage nach Schuld, Sühne und Vergebung beleuchtet, läuft als deutsche Erstaufführung im Wettbewerb um den Bernhard-Wicki-Preis. Ebenfalls im Wettbewerb zeigt das Festival die skurrile Erfolgskomödie „North“ (Regie: Rune Denstad Langlo), ein antidepressives Schneemobil-Roadmovie nördlich des Polarkreises.
Britisch-Irische Filmreihe
Die traditionell umfangreiche britisch-irische Reihe gilt als Schaufenster der neuesten Produktionen und bietet Einblick in das aktuelle Schaffen einer der bedeutendsten europäischen Filmnationen. Als Erstaufführung wird „Genova“ von Michael Winterbottom zu sehen sein, eine Familiengeschichte über Geister, Familie und Tod, die im wunderschönen Genua spielt. Steve McQueen, einer der bekanntesten zeitgenössischen bildenden Künstler, bringt mit seinem Aufsehen erregenden Debütfilm „Hunger“ die Konflikte der IRA zu Zeiten der Thatcher-Regierung zurück ins Bewusstsein, und Aisling Walsh kommt mit dem Mystery-Thriller „The Daisy Chain“ zurück nach Emden. Sie gewann bereits im Jahr 2004 den Bernhard Wicki Preis für „Song for a Raggy Boy“. Freunde des britischen Humors können sich auf die rasante Polit-Satire „In the Loop“ freuen.
Special Aardman Animations – Wallace & Gromit kommen nach Ostfriesland
Das legendäre britische Knetfiguren-Studio „Aardman Animations“, Erfinder der beiden Tüftler und Käseliebhaber Wallace und Gromit, wird erstmals in Deutschland mit einer umfassenden Werkschau präsentiert. Extra für Emden haben die Knet-Experten zwei Programme mit ihren neuesten Kult-Trickfilmen zusammengestellt, die hierzulande zum großen Teil noch nicht zu sehen waren. Gleich zwei Gäste gewähren dem ostfriesischen Publikum einen Blick hinter die Kulissen: Will Becher, einer der Chefanimatoren Aardmans, sowie Mark Burton, Drehbuchautor von Erfolgsfilmen wie „Chicken Run“ und „Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“, oder auch „Madagascar“.
Standort Emden
Emden liegt geografisch im nordwestlichsten Zipfel Deutschlands und gleichzeitig mitten im Filmgeschehen. Die Dokumentation „Mit dem "Boot" nach Hollywood – Wolfgang Petersen“ begleitet den in Emden geborenen Regisseur unter anderem zurück in seine Heimat. Auch der Kurzfilm „Höllenritt“ des Emders Martin Busker, der schon auf der Berlinale seine Premiere feierte, ist Teil des Programms. Im dokumentarischen Roadmovie „Deutschland nervt“ begibt sich der ostfriesische Regisseur Hans-Erich Viet auf die Suche nach den Befindlichkeiten der Nation – von Norderney bis in die Alpen.
Ehrengast Iris Berben
Die diesjährige Ehrenpreisträgerin Iris Berben wird mit einer Auswahl von fünf Filmen
gewürdigt. Die vielseitige Schauspielerin, die sich darüber hinaus in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen engagiert, wird zu einigen Filmvorführungen anwesend sein und im Rahmen der Preisverleihungsgala den Ehrenpreis des Festivals entgegen nehmen. Weitere Informationen zum Filmfest Emden–Norderney finden Sie unter
Pressekontakt:
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, 10999 Berlin
tel. +49 (0)30 600 311 76
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de
Pressemitteilung als PDF zum Download
Grimme-Jury ermittelt Preisträger der erstmals mit 15.000 Euro dotierten Auszeichnung
99 Drehbücher gehen in diesem Jahr ins Rennen um den Drehbuchpreis beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney. 111 Autorinnen und Autoren haben ihre aktuellen und unverfilmten Stoffe eingereicht, deren Vielfalt alle Genres vom dramatischen Gegenwartstoff über Komödien und Krimis bis hin zu Fantasy und Familienfilm umfasst.
Über den Gewinner des erstmals mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreises sowie die insgesamt drei Nominierungen entscheidet eine Jury aus namhaften Fachleuten, die jetzt vom Festival zusammen mit dem Marler Adolf-Grimme-Institut berufen wurde. Der Drehbuchjury gehören der Autor und Regisseur Alain Gsponer, die Schauspielerin Bernadette Heerwagen, die Drehbuchautorin Hannah Hollinger, der Journalist und Kritiker Thomas Thieringer sowie Jurykoordinator Dr. Ulrich Spies vom Adolf-Grimme-Preis an.
Mit dem Einstieg der Stiftung Niedersachsen in die Förderung des Drehbuchwettbewerbs konnten die ausgelobten Preis- und Nominierungsgelder in diesem Jahr auf insgesamt 17.000 Euro angehoben werden. „Damit möchten wir dazu beitragen, dass der wichtigen Arbeit der Autorinnen und Autoren mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung zuteil wird“, so der Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen, Staatssekretär Joachim Werren.
Bereits zum fünften Mal schreibt das Filmfest Emden den Drehbuchwettbewerb aus. Drei der vier bisher in Emden preisgekrönten Drehbücher wurden bisher fürs Kino realisiert. 2008 gewann der Kölner Sathyan Ramesh den Emder Drehbuchpreis für sein Buch „Letzter Moment“ – auch dieser Stoff wird voraussichtlich ab Herbst als NDR-Produktion mit Matthias Habich verfilmt.
Die feierliche Preisverleihung findet am 12. Juni 2009 während des Festivals in Emden im altehrwürdigen „Klub zum Guten Endzweck“ statt. Das Internationale Filmfest Emden-Norderney feiert vom 10. bis 17. Juni 2009 seinen 20. Geburtstag.
Jury
Für die Jury konnte das Festival zusammen mit dem Marler Adolf-Grimme-Institut fünf Medienprofis gewinnen.
Alain Gsponer arbeitet als Regisseur, Autor und dramaturgischer Berater. Der Schweizer gewann in diesem Jahr für „Das wahre Leben“ den Adolf-Grimme Preis für den besten Film in der Kategorie Fiktion. Ende 2009 kommt seine Martin-Suter-Verfilmung „Lila, Lila“ mit Daniel Brühl und Hannah Herzsprung ins Kino.
Bernadette Heerwagen wurde als Schauspielerin mit Filmen wie „Grüße aus Kaschmir“ und „An die Grenze“ bekannt und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter den Bayrischen Filmpreis und zwei Grimme-Preise.
Hannah Hollinger konzipierte und schrieb erfolgreiche Serien wie „Aus heiterem Himmel“ und ist heute Drehbuchautorin für Fernsehfilme. Häufig arbeitet sie mit dem Regisseur Matti Geschonnek zusammen, zuletzt beim im März 2009 gesendeten ZDF-Zweiteiler „Entführt“ mit Heino Ferch.
Thomas Thieringer schreibt seit vielen Jahren Film- Theater- und Fernsehkritiken für Tages- und Fachzeitschriften wie Frankfurter Rundschau, epd Film und Süddeutsche Zeitung. 2007 wurde er mit der Besonderen Ehrung des Bert-Donnepp-Preises - Deutscher Preis für Medienpublizistik - ausgezeichnet.
Dr. Ulrich Spies, Leiter des Referates Adolf-Grimme-Preis beim Adolf Grimme Institut, übernimmt zum fünften Mal die Jurykoordination.
Ihr Pressekontakt für Bildmaterial, Interviewanfragen und weitere Informationen:
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, 10999 Berlin
tel. +49 (0)30 600 311 76
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische@bs-pr.de, www.bs-pr.de




Presseinformation zum Download als PDF
Festivalpartnerschaft mit größtem norwegischen Filmfestival – Filmfest erweitert sein Nordwesteuropa-Spektrum
Das westnorwegische Haugesund und das ostfriesische Emden verbindet bereits seit Jahren in ganz handfester Weise eine Erdgaspipeline. Nachdem im Juli 2007 Jahr u.a. auch der Betrieb dieser wichtigen Versorgungsader an das norwegische Energieunternehmen Gassco übergegangen ist, sollen die Gemeinsamkeiten der zukünftigen Partnerstädte noch wirkungsvoller heraus gestellt werden.
Diese Gemeinsamkeiten bestehen bei weitem nicht nur in maritimer Lage und einem Hang zu Heringsgerichten, sondern auch darin, dass beide Städte über die Grenzen hinweg für ihre Filmfestivals bekannt sind. „Den Norske Filmfestivalen Haugesund“, das größte und renommierteste Filmfestival Norwegens, präsentiert unter der Schirmherrschaft von Seiner Königlichen Hoheit Kronprinz Haakon Magnus jedes Jahr im August zahlreiche neue skandinavische Filme und ist darüber hinaus einer der wichtigsten Schauplätze internationalen Filmschaffens in Skandinavien. Liv Ullman, weltbekannter norwegischer Filmstar, ist Ehrenpräsidentin des Festivals.
Im August des vergangenen Jahres haben Vertreter des Emder Filmfestes das norwegische Festival bereits kennen lernen können. Dabei wurde in ersten Gesprächen mit dem Festival und der Kulturbehörde der Gedanke einer künftigen Festivalpartnerschaft geboren - im Februar 2009 konnte sie während eines Treffens am Rande der Berlinale bereits fest vereinbart werden.
Möglich wird diese neue Kooperation durch die tatkräftige Unterstützung und Förderung durch einen neuen Hauptsponsor: die in Emden ansässige norwegische Firma Gassco als Betreiberin der Erdgasterminals in Emden und Dornum ermöglicht im Geburtstagsjahr des Festivals einen überaus attraktiven norwegischen Programmakzent in Emden und erweitert damit den Nordwesteuropa-Fokus des Festivals. Zusätzlich findet die Zusammenarbeit der Festivals in Haugesund und Emden auch die Unterstützung durch die Nordischen Filmtage Lübeck, dem größten Forum für skandinavische Filme in Deutschland.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Norwegen-Reihe beim Filmfest in Emden einen Beitrag dazu leisten können, norwegische Kultur und Lebensart auch an unserem Standort Emden vorzustellen und bekannt zu machen“, meint Gassco-Deutschlandchef Egil Herløe. „Hoffentlich nutzen viele Emderinnen und Emder diese Gelegenheit.“
Die Emder Festivalleiter Silke Santjer und Rolf Eckard haben gleich drei hochkarätige Spielfilme aus Norwegen ins Programm eingeladen. Der Coming-Out-Film „The Man Who Loved Yngve“ (Regie: Stian Kristiansen) gewann im letzten Jahr in Haugesund den begehrten „Amanda Award”. Das Drama „Troubled Water“ von Erik Poppe um eine Mutter, die ihr Kind verloren hat, einen Mann, der zum Mörder wird, und den Versuch, mit der Vergangenheit abzuschließen läuft als deutsche Erstaufführung im Wettbewerb um den Bernhard-Wicki-Preis. Ebenfalls im Wettbewerb zeigt das Festival die skurrile Erfolgskomödie „North“ (Regie: Rune Denstad Langlo), ein antidepressives Schneemobil-Roadmovie nördlich des Polarkreises. Zu allen Filmen werden Gäste aus Norwegen erwartet.
Als weiteres Programm-Highlight hat Edzard Wagenaar, der in diesem Jahr die Kurzfilmsektion des Festivals übernommen hat, eine besondere Zusammenstellung von Kurzfilmen aus der Region Haugesund/Stavanger vorbereitet. In Zusammenarbeit mit dem regionalen Filmförderfonds „Filmkraft Rogaland“ stellen junge westnorwegische Filmemacher in Emden ihre aktuellen Arbeiten vor. Und bei einem „norwegischen Abend“ im Festivalrahmen besteht darüber hinaus Gelegenheit, sich bei norwegischen Spezialitäten und Informationen über Land und Leute näher kennen zu lernen.
Kontakt:
Internationales Filmfest Emden-Norderney
Silke Santjer, Rolf Eckard
An der Berufsschule 3
26721 Emden
Tel. 04921 9155-31, -33
filmfest@
vhs-emden.de
www.filmfest-emden.de
Hauptpreis von 10.000 auf 15.000 Euro angehoben
Bereits zum fünften Mal wird in diesem Jahr der Drehbuchpreis des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney vergeben. Mit Preis- und Nominierungsgeldern von insgesamt 17.000 Euro – 15.000 € für das Gewinnerdrehbuch, je 1.000 € für die Nominierten - ist dieser Wettbewerb für unverfilmte deutschsprachige Spiefilmdrehbücher noch attraktiver geworden. Angesichts der vom Marler Adolf-Grimme-Institut berufenen und hochkarätig besetzten Jury gilt der Emder Drehbuchpreis seit seiner Erstausschreibung im Jahr 2005 auch als qualitativer „Ritterschlag“ für die Autoren. Gefördert wird der Drehbuchwettbewerb in diesem Jahr erstmals von der Stiftung Niedersachsen.
„Wir freuen uns sehr, dass die Stiftung mit ihrem Engagement die Förderung von Autorinnen und Autoren und damit die Basis für erfolgreiche Filme so großzügig unterstützt“, so die Festivalmacher Rolf Eckard und Silke Santjer. Ute Bischoff, die in Emden den Drehbuchpreis organisiert, erwartet bis zum Einsendeschluss am 31. März 2009 rund 100 Bewerbungen.
Die Preisverleihung findet am 12. Juni während des Festivals in Emden statt. Das Internationale Filmfest Emden-Norderney feiert vom 10. bis 17. Juni 2009 seinen 20. Geburtstag.
Bewerbungsformulare und Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb 2009 können ab sofort unter www.filmfest-emden.de herunter geladen werden.
Kontakt:
Internationales Filmfest Emden-Norderney
- Drehbuchpreis-
Ute Bischoff
Tel. 04921 9155-22
u.bischoff@
vhs-emden.de
An der Berufsschule 3
26721 Emden
Die Insel Norderney feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum als Festivalspielort. Seit 1999 ist die Nordseeinsel Partnerin des Internationalen Filmfestes Emden und hat seither wesentlich zu dessen Beliebtheit und auch zu seinem Ruf als "Wellness-Festival" beigetragen.
Ende der Neunziger Jahre war das Filmfest angesichts eines ständig wachsenden Publikumsinteresses bereits auf Expansionskurs und auf der Suche nach weiteren Kinosälen. Die Kurverwaltung Norderney hatte mit dem wieder eröffneten Kino im denkmalgeschützten historischen Kurtheater aus dem Jahre 1893 eines der attraktivsten Kinos weit und breit zu bieten und bot dem Filmfest eine Kooperation an. Die Emder Festivalmacher ließen sich gern überzeugen und sind seither stolz, das einzige deutsche Filmfest "mit angeschlossener Insel" zu sein.
Bereits die erste Auflage 1999 war ein großer Erfolg - damals kamen rund 1500 Besucher zum Filmfest ins Kurtheater. Im Laufe der Zeit hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt: im Jahr 2007 wurden über 3000 Zuschauer allein auf Norderney gezählt. 18.333 Zuschauer insgesamt haben das Filmfest bei den vergangenen neun Festivals auf Norderney besucht. Viele bekannte Regisseure und Schauspieler waren schon als Festivalgäste auf Norderney, darunter Jürgen Roland, Joachim Król, Florian Henckel von Donnersmarck, Maria Schrader und Sönke Wortmann.
Auf Norderney wird etwa ein Drittel des gesamten Festivalprogramms aufgeführt - in diesem Jahr 21 Vorstellungen mit insgesamt 30 Filmen.
Darunter sind auch mehrere Wettbewerbsfilme - das Norderneyer Publikum entscheidet also mit über die Gewinner der Filmpreise. Im Zuschauersaal
sitzen etwa zur Hälfte Insulaner und zur anderen Hälfte Kur- und Urlaubsgäste. Viele Gäste reisen mittlerweile extra zum Filmfest nach Norderney, um Strand und Dünen mit cineastischen Genüssen zu verbinden. In diesem Jahr besuchen Medienwissenschaftsstudenten der Ruhr-Uni Bochum die Insel, um im Rahmen einer Exkursion das Festivalgeschehen zu erkunden. Und selbstverständlich werden auch wieder zu vielen Filmen Gäste erwartet, die ihre Produktionen persönlich im Kurtheater präsentieren.
Zur offiziellen Norderneyer Festivaleröffnung am 5.6. darf man sich erstmals auf der Insel auf eine Welturaufführung freuen. Die herzerwärmende Komödie "Finnischer Tango" dreht sich um einen erfolglosen Musiker, der sich als Behinderter ausgibt und dabei langsam lernt, was wirklich wichtig ist im Leben. Erfolgsverdächtig ist dieser Film allemal, denn Bernhard Wicki Preisträger Eike Besuden ("Verrückt nach Paris", 2002) übernahm die Produktion und Bernhard Wicki Preisträgerin Buket Alakus ("Eine andere Liga", 2005) die Regie. Gedreht wurde in Bremen und: auf Norderney!
Ein Filmfestival auf einer Insel zu organisieren, ist mit einigen logistischen Herausforderungen verbunden. Ohnehin müssen Gäste und Filme meist viele Kilometer zum Festival im äußersten Nordwesten Deutschlands zurücklegen. Nach Norderney kommt noch der Transfer über die Nordsee hinzu: Die gesamte Logistik muss auf die Fahrpläne des Fährverkehrs abgestimmt werden, und wenn das Wetter nicht mitspielt und ein Schiff ausfällt, sind Improvisationstalent und ostfriesische Gelassenheit gefragt.
Weitere Norderneyer "Spezialitäten" sind die mittlerweile zur Kultveranstaltung avancierte Kurzfilmnacht am Freitagabend sowie der Ausflug der flaggenschwenkenden Norderneyer "Fankurve" zur großen Preisverleihungsgala nach Emden, für den die Reederei eigens ein außerfahrplanmäßiges Sonderschiff einsetzt.
Auch der wohl ungewöhnlichste Filmpreis Deutschlands kommt von der Insel: "Ein Schreibtisch am Meer". Dieser Sonderpreis besteht aus Ruhe, Meeresrauschen, Strandspaziergängen und einer einmaligen Arbeitsumgebung - zwei Wochen Zeit zur Projektentwicklung im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels Seesteg direkt am Strand von Norderney. Bisherige Preisträger waren die Regisseure und Autoren Carsten Fiebeler, Till Endemann und Hilde van Mieghem sowie Markéta Irglová und Glen Hansard, die in diesem Jahr den Oscar für den besten Filmsong gewonnen haben.
Pressekontakt:
Boxer & Sparrow Film PR
Claudia Rische
Reichenbergerstr. 117, 10999 Berlin
tel. +49 (0)30 600 311 76
mobil +49 (0)178 797 72 14
rische?@? bs-pr.de, www.bs-pr.de